Motorsportler aus Versmold debütiert im Porsche-Carrera-Cup

In den ersten beiden Läufen belegt er die Plätze 12 und 14.

Christian Helmig

Rennmaschine: Louis Henkefends Porsche 911 bringt 485 PS auf die Strecke. - © HK
Rennmaschine: Louis Henkefends Porsche 911 bringt 485 PS auf die Strecke. (© HK)
Zweitbester Neuling: Louis Henkefend. - © HK
Zweitbester Neuling: Louis Henkefend. (© HK)

Versmold/Hockenheim. Bei Sonnenschein und Temperaturen von 12 Grad Celsius gingen auf dem traditionsreichen Hockenheimring 31 Fahrer im Porsche 911 GT 3 Cup an den Start. Am Ende des Auftaktwochenendes, das im Rahmenprogramm der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft ausgetragen und auf dem Spartensender Sport1 übertragen wurde, belegt Louis Henkefend den 15. Rang der Gesamtwertung. Noch besser: In der Rookiewertung der Neulinge liegt der 19-Jährige mit auf dem zweiten Platz.

„Mit dem Rennen bin ich eigentlich ganz zufrieden", bilanzierte Henkefend. „Vor diesem Wochenende fehlten mir rund 2,9 Sekunden . auf den schnellsten Fahrer. Jetzt sind es noch 0,9. Ich bekomme so langsam Gefühl für das Auto und fühle mich deutlich wohler." Seine Steigerung führt Henkefend in erster Linie auf die konsequente Ausbildung und das Verständnis seines Teamchefs Jan Kasperlik und des gesamten Allied-Racing-Teams sowie die professionelle Unterstützung durch den Porsche Talent Pool zurück. „Der Rest ist harte Arbeit und Selbstdisziplin."

Solide Basis für das nächste Rennen in Tschechien

In Rang 27 im freien Training spiegelte sich aber zunächst die vergleichsweise geringe Fahrzeit wider, die der Versmolder bislang in dem 485 PS starken Sportwagen absolviert hatte. In der Qualifikation sprangen dann immerhin schon die Startplätze 21 und 20 heraus. „Die Schwierigkeit besteht darin, das Besprochene auch auf der Rennstrecke umzusetzen. Einen Anbremspunkt bei Tempo 270 noch fünf Meter später zu setzen ist nicht ganz einfach", berichtet Henkefend von einer intensiven Analyse der Runden mit Ingenieuren und Teamverantwortlichen – zumal auch die halb nasse und halb trockene Strecke keine optimalen Bedingungen bot.

So verlor Henkefend im ersten Rennen schon vor der ersten Kurve ein paar Plätze. Im weiteren Verlauf kam der Youngster jedoch immer besser zurecht und verbesserte sich auf den 15. Platz. Da noch drei Fahrer vor im disqualifiziert wurden, rutschte er auf den zwölften Gesamtrang vor.

Im zweiten Lauf waren die Bedingungen deutlich besser, zeitweise schien die Sonne. Nach einem wiederum mäßigen Start und einem Unfall vor ihm fand Henkefend einen guten Rhythmus und fuhr als 14. durchs Ziel. Eine solide Basis für das nächste Rennwochenende, das am 18. und 19. Mai im tschechischen Most stattfindet.

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