Bezirksmeisterschaften im Tennis: Kommer und Koderisch heißen die Favoriten

Christian Helmig

Den Hattrick im Visier: Vor ihrem Wechsel nach Versmold gewann Franziska Kommer den Titel zwei Mal in Folge. - © Dennis Bleck
Den Hattrick im Visier: Vor ihrem Wechsel nach Versmold gewann Franziska Kommer den Titel zwei Mal in Folge. (© Dennis Bleck)

Halle. Ob die Titelkämpfe pünktlich beginnen, war bis Dienstag noch fraglich. Grund: Die Pumpe zur Bewässerung der Plätze an der Weststraße war ausgefallen. „Das könnte bei dem aktuellen Wetter eine staubige Angelegenheit werden", sagte Sport-Vorstand Thorsten Liebich.

Sollte sich der Schaden nicht rechtzeitig beheben lassen, hat der Oberschiedsrichter das letzte Wort darüber, ob die Bedingungen den insgesamt 117 gemeldeten Spielerinnen und Spielern aus Ostwestfalen-Lippe zumutbar sind. Gespielt werden sollen neben den offenen A-Konkurrenzen wieder die B-Wettbewerbe für die Leistungsklassen 10 bis 23. Dazu sind in allen vier Wettbewerben Nebenrunden geplant. Die Finalspiele sind für Sonntag angesetzt.

Felder sind hochklassig besetzt

Mit der Qualität der Felder ist Waldemar Braun schon im Vorfeld zufrieden. „Acht Damen und elf Herren weisen eine Platzierung auf der Deutschen Rangliste auf. Die beiden A-Konkurrenzen sind somit sehr gut besetzt", sagt der Koordinator Sport im Tennisbezirk.

Die Topfavoritin bei den Damen ist in Halle eine alte Bekannte: Franziska Kommer, Nummer 59 der deutschen Rangliste, siegte in den vergangenen zwei Jahren jeweils noch im Trikot des TC Blau-Weiß. Mittlerweile ist sie zum Altkreisnachbarn Tennispark Versmold gewechselt und möchte den Hattrick perfekt machen. Ihre beiden härtesten Konkurrentinnen sind zwei ehemalige Mitspielerinnen: Die beiden Hallerinnen Tanja Klee (DTB 160) und Rieke Gillar (DTB 165) nehmen die Plätze zwei und drei der Setzliste ein. In Lisa Halfmann (DTB 226) und Indira Schmerling (DTB 313) rechnen sich zwei weitere Lokalmatadorinnen zumindest Außenseiterchancen aus.

Zynga verzichtet – Koderisch an Position zwei gesetzt

Bei den Herren ist Lars Hoischen vom TC Herford an Position eins gesetzt. Der 168. der deutschen Rangliste bewies im vergangenen Jahr mit dem Finaleinzug bei den Ritzenhoff Open, dass er sich in der Lindenstadt wohlfühlt. Sein Bezwinger von damals, der zugleich aktueller Bezirksmeister ist, wird seinen Titel diesmal nicht verteidigen können. Lennart Zynga vom TC BW Halle verzichtet auf einen Start.

Sein Teamkollege und Vorjahresfinalist Christopher Koderisch (DTB 183) ist an Position zwei gesetzt. Der 35-Jährige wirft im Vergleich mit Fynn Künkler vom TC SuS Bielefeld (DTB 234) und dem für Bundesliga-Aufsteiger TuS Sennelager aktiven Ex-Versmolder Philipp Scholz (DTB 258) seine Routine ins Rennen. An den Setzpositionen fünf bis acht schlagen in Maximilian Friese (Halle, DTB 349), Jonas Müller (TC Herford, DTB 359), Tim Gliadkov (Halle, DTB 445) und Nikolaj Ptasinski (Bielefelder TTC, DTB 461) Spieler auf, die die Favoriten ärgern könnten.

In den B-Wettbewerben haben Marie Reckmeyer vom TC Herzebrock) und Tobias Wengert vom TuS Hillegossen) auf dem Papier die besten Chancen. In Sophie Sobolewski gehört auch hier eine Hallerin zum erweiterten Favoritenkreis.

Copyright © Haller Kreisblatt 2019
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.