SF Loxten II feiert Landesliga-Aufstieg

Handball-Bezirksligist lässt auch im letzten Heimspiel nichts anbrennen. Nach dem 34:26 (17:11)-Sieg gegen TV Jahn Oelde hat das Team einen der ersten beiden Plätze sicher

SVEN HAUHART

Landesliga, wir kommen: Nach dem Sieg über Oelde gab es für Spieler, Trainer und Betreuer der Loxtener Reserve kein Halten mehr. - © Sven Hauhart, HK
Landesliga, wir kommen: Nach dem Sieg über Oelde gab es für Spieler, Trainer und Betreuer der Loxtener Reserve kein Halten mehr. (© Sven Hauhart, HK)

Loxten. In der 59. Minute nahm Loxtens Trainer Christian Bauer beim Stand von 32:26 eine Auszeit. Nicht etwa, weil er noch um den zum Aufstieg benötigten Sieg seiner Mannschaft bangte. Sondern damit der Sportliche Leiter Dennis Possehl die Aufstiegsshirts samt der nicht auf dem Spielbericht befindlichen Teammitglieder quer über das Feld von der Tribüne zur Bank geleiten konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren in den grünen Trinkbechern der Sportfreunde längst keine alkoholfreien Durstlöscher mehr.

Den Aufstiegssekt hatten sich die Loxtener redlich verdient. Der Erfolg gegen Oelde war der 13. Sieg im 13. Heimspiel – die Krönung einer ganz starken Saison. Von Anfang an traten die Gastgeber konzentriert auf und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie den entscheidenden Schritt Richtung Landesliga gehen wollten. Lediglich beim Stand von 26:23 (50.) kam kurz so etwas wie Spannung auf. Doch der stark auftrumpfende Rechtsaußen Jan-Lukas Temme, Routinier Tim Bißmeier und Linksaußen Dany Sandkühler stellten schnell auf 29:23 (54.) und zogen den ebenfalls noch um den Aufstieg kämpfenden Gästen den Zahn.

„Eigentlich muss ich jetzt zurücktreten“

„Eigentlich muss ich jetzt zurücktreten“, scherzte Bauer angesichts seiner Bilanz als Trainer hinterher. Denn zu toppen wird diese kaum noch sein. Schließlich führte er Loxtens Reserve gleich in seinem ersten Jahr als Verantwortlicher zum Aufstieg. „Viele haben sich vorher gefragt, ob das gut geht und auch gelacht“, sagte Bauer nicht ohne Genugtuung, „aber ich war mir eigentlich immer sicher, dass das klappt. Die Jungs ziehen voll mit und machen es einem einfach. Das macht mich stolz, jetzt können wir feiern.“

Mit dem Partymarathon wurde am späten Samstagnachmittag direkt nach der Schlusssirene begonnen. Für Sonntag war dann ab 11 Uhr eine Planwagenfahrt gebucht. Ein ambitioniertes Programm. Aber die Loxtener wissen schließlich, wo der Frosch die Locken hat.

Loxten II: Weigel (7), Bißmeier (7/1), Temme (6), Müller (4), Sandkühler (3), Blankert (3), Dreger (2), Schönborn (1), Stöhner (1).

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