Handball-Landesliga: Ein Spiel der vergebenen Chancen

Beim 23:25 gegen SV Vorwärts Gronau robbt sich der TV Werther immer wieder heran – und fällt am Ende doch hintenrüber. Unter anderem drei vergebene Siebenmeter schmerzen der Mannschaft von Nils Uhlig

Johnny Dähne

Die Sportfreunde Loxten bleiben in der Rückrunde ungeschlagen. Beim VfL Mennighüffen gelingt den »Fröschen« ein souveräner 27:21 (12:9)-Auswärtserfolg - © Johnny Dähne
Die Sportfreunde Loxten bleiben in der Rückrunde ungeschlagen. Beim VfL Mennighüffen gelingt den »Fröschen« ein souveräner 27:21 (12:9)-Auswärtserfolg (© Johnny Dähne)

Werther. Viele „Ooohs“ und einige „Aaaahs“ hallten am Sonntagabend durch die Sporthalle am Wertherberg. Die Vielzahl der nicht genutzten Möglichkeiten ihres Teams bereiteten offenbar einigen TVW-Anhängern unter den 150 Zuschauern körperliche Schmerzen.

„Wir sind leider zu oft vom Siebenmeterpunkt, aus dem Rückraum und frei vor dem Tor gescheitert. Hinzu kam, dass wir in der zweiten Halbzeit alles über Einzelaktionen entscheiden wollten und wir überhaupt kein gebundenes Spiel mehr hatten“, sagte Werthers Trainer Nils Uhlig zur Niederlage des heimischen Tabellensiebten gegen den Rangachten. Einen Vorteil, den sich die Gastgeber erhofften, blieb ebenfalls aus: Gronau war „sehr heiß auf den ersten Sieg in einer Halle mit Harz. Da haben wir auch emotional nicht genug dagegengehalten“, erklärte Uhlig. Er hatte im Vorfeld der Partie viel Hoffnung in das für Gronau unbekanntere Haftmittel gesetzt und unter der Woche mit extra viel Harz trainieren lassen.

Trotz der Probleme spielten sich die Gastgeber nach ihrem 5:2-Start (10.), der zu einem 16:19 (44.) mutierte, in das Spiel zurück: 19:20 (53.), 20:21 (55.), 21:22 (56.) – Fynn Huxohl und Co. verpassten den Ausgleich jeweils hauchdünn. So schafften sie es nicht, die keineswegs sattelfest wirkenden Gronauer entscheidend aus dem Konzept zu bringen. Zwei Fehlwürfe von Maurice Dingwerth und Sven-Hendrik Janson dreieinhalb und zweieinhalb Minuten vor dem Ende begünstigten das vorentscheidende 21:24 (58.).

TV Werther: Süllwold; Huxohl (9), Schröder (4/4), Karklis (2), Reiß (2), Topp (2), Borgstedt (1), Dingwerth (1), Griese (1), J. Hoffmann (1), Friedrichs, C. Hoffmann, Janson.

Copyright © Haller Kreisblatt 2019
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.