Sportfreunde Loxten feiern Auswärtssieg beim VfL Mennighüffen

Handball-Oberliga: Die Sportfreunde Loxten bleiben in der Rückrunde ungeschlagen. Beim VfL Mennighüffen gelingt den »Fröschen« ein souveräner 27:21 (12:9)-Auswärtserfolg

Christian Helmig,Jürgen Krüger

Ungewohnte Rolle: Loxtens Heiner Steinkühler (rechts) überzeugte nach den Ausfällen von Marian Stockmann und Max Harnacke im rechten Rückraum. - © Jürgen Krüger
Ungewohnte Rolle: Loxtens Heiner Steinkühler (rechts) überzeugte nach den Ausfällen von Marian Stockmann und Max Harnacke im rechten Rückraum. (© Jürgen Krüger)

Loxten. „Wir sind mit breiter Brust aufgetreten und hätten noch höher gewinnen können“, resümierte Loxtens Trainer Dirk Schmidtmeier nach der Partie. Mit dem Überraschungserfolg über Spitzenreiter LiT vor einer Woche im Rücken übernahmen die Gäste schon in den Anfangsminuten das Kommando. Vor rund 250 Zuschauern sorgte ein Doppelpack von Sebastian Hölmer für die 2:0-Führung. Nach dem 6:2 (10.) durch Timo Menger rief VfL-Trainer Zygfryd Jedrzej sein Team zur Auszeit.

Garant des Loxtener Sieges war laut Schmidtmeier einmal mehr eine starke 6:0-Abwehr. „Wir haben Mennighüffen phasenweise vor eine Wand gestellt, damit wussten sie nicht umzugehen“, sagte der Coach. Und auch Till Orgel, Ex-Wertheraner im Mennighüffener Trikot, gab zu: „Wir haben vorne nicht die richtigen Mittel gefunden. Loxten war heute besser als wir.“

Doch auch im Angriff traten die Sportfreunde diszipliniert auf, leisteten sich im gesamten Spiel bloß eine Hand voll technischer Fehler und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 12:9 aus. Seinen Anteil daran hatte auch Heiner Steinkühler, der nach den Ausfällen von Max Harnacke (im Training umgeknickt) und Marian Stockmann (Grippe) als Rechtshänder im rechten Rückraum ranmusste. „Heiner hat sehr clever gespielt“, lobte Schmidtmeier den Routinier. Einziges Manko am gestrigen Tag im SFL-Spiel war aus Sicht des Trainers eine „fast zweistellige Zahl“ an Gegenstößen, die seine Mannschaft ausließ.

Dennoch: Über die Stationen 14:10 (33.), 19:14 (43.) und 23:16 (52.) brachte Loxten die nächsten zwei Punkte sicher nach Hause. Einziger Feldspieler ohne Treffer war am Ende Max Schäper. Trotzdem schloss Schmidtmeier den Ex-Hörster ausdrücklich in die gute Mannschaftsleistung mit ein. „Max hat einige Siebenmeter herausgeholt. Gefühlt hat auch er heute zwei, drei Tore gemacht.“

Loxten: Welge, Possehl; Schäper, Menger (1), Hölmer (3), Harting (1), J. Patzelt (1), Weigel (1), N. Patzelt (1), Steinkühler (4), Schulz (5/3), Meyer (3/1), Steinlechner (1), Schröder (6).

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