"Frösche" blasen zum Angriff gegen TuS Ferndorf II

Mit einem Heimspiel gegen TuS Ferndorf II starten die SF Loxten am Sonntag in die Rückrunde. Trainer Dirk Schmidtmeier hat ehrgeizige Ziele

Christian Helmig

Dicker Fuß: Loxtens Linksaußen Timo Menger soll im Heimspiel gegen Ferndorf II trotzdem für Tore sorgen. - © Marc Uthmann
Dicker Fuß: Loxtens Linksaußen Timo Menger soll im Heimspiel gegen Ferndorf II trotzdem für Tore sorgen. (© Marc Uthmann)

Loxten. „Platz zwei und drei sind nur vier Minuspunkte entfernt. Da versuchen wir ranzukommen", bläst Schmidtmeier vor dem zweiten Saisonabschnitt zum Angriff. Aktuell liegt sein Team auf dem sechsten Rang. 16:10 Punkte sind das Resultat einer konsequenten Hinrundengestaltung: Während sich die »Frösche« gegen alle acht schwächer platzierten Teams schadlos hielten, gingen sie gegen die Top fünf leer aus. „Wir müssen jetzt anfangen, die Mannschaften von oben zu schlagen", nennt Schmidtmeier einen guten Vorsatz fürs neue Handballjahr.

Vor der Kür steht für die Sportfreunde aber zunächst die Pflicht auf dem Programm: ein Heimspiel gegen den Tabellenachten (10:14 Punkte). An die Zweitligareserve aus Ferndorf haben die Loxtener gute Erinnerungen. In einer „Abwehrschlacht" (Schmidtmeier) setzten sie sich am ersten Spieltag im Siegerland mit 21:19 durch. Das Ergebnis passte, spielerisch aber blieben seinerzeit einige Wünsche offen. „Viele technische Fehler auf beiden Seiten", hatte Loxtens Coach registriert.

Das soll am Sonntag um 17 Uhr – die Partie wurde wegen des Spielverbots zur Handball-WM zur dieser ungewohnte Anwurfzeit angesetzt – anders aussehen. „Zu Hause sind wir stärker", betont Schmidtmeier. Sechs Siege in sieben Spielen in der Sparkassen-Arena und der Triumph im Kreispokal vor einer Woche an selber Stelle sind Grund genug für ein gesundes Selbstvertrauen.

Die Gäste zählt Schmidtmeier „nicht gerade zu den wurfstärksten Mannschaften" der Liga. Statistisch gesehen flößt die TuS-Offensive mit knapp über 24 erzielten Treffern pro Partie bislang tatsächlich wenig Angst ein. Allerdings sei das junge Team „technisch begabt" und vor allem in der ersten und zweiten Welle enorm gefährlich. Dazu kommt: Weil die zweite Bundesliga spielfrei hat, könnten die Ferndorfer ihren Kader mit Akteuren »von oben« verstärken.

Auch im Loxtener Aufgebot ergeben sich vor der ersten Partie des Jahres noch einige Fragezeichen. Rückraumspieler Marlon Meyer und Torhüter Pascal Welge hat jeweils die Grippe erwischt, letzterer soll aber zumindest auf der Bank Platz nehmen. Timo Menger brachte aus den Pokalpartien einen „dicken Fuß" mit, trotzdem hat Schmidtmeier den Linksaußen eingeplant. Zu den Spielern, die aussetzen müssen, könnte einmal mehr Paul Blankert gehören. „Er trainiert fleißig mit, fühlt sich aber noch nicht bereit", klärt Schmidtmeier auf.

Copyright © Haller Kreisblatt 2019
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.