Brockhagen will wieder Spaß haben

Frauenhandball: Verbandsligist Brockhagen reist mit Torhüterin Heidemann nach Oberlübbe. Teams der Spvg. Steinhagen setzen auf den Heimvorteil

Andrea Hein

Übergabe unter Torhüterinnen: Henrike Heidemann (rechts) springt wie in der Vorsaison beim Auswärtsspiel in Oberlübbe ein – diesmal nicht neben, sondern für Lina Schäper. - © Andrea Hein
Übergabe unter Torhüterinnen: Henrike Heidemann (rechts) springt wie in der Vorsaison beim Auswärtsspiel in Oberlübbe ein – diesmal nicht neben, sondern für Lina Schäper. (© Andrea Hein)

Verbandsliga

TuS Eintracht Oberlübbe – TuS Brockhagen. Zwei Niederlagen in Folge ließen den TuS vom hart erkämpften Platz an der Sonne bis auf Rang drei purzeln. Noch immer eine ordentliche Platzierung, so sieht es auch TuS-Trainer Yannick Hansel. Er sagt: „Wir spielen bisher eine echt gute Saison und brauchen keine Panik zu schieben." Hansel vermisste zuletzt allerdings den „Spaß auf der Platte", den er sich zurückwünscht. Wie schon im vergangenen Jahr wird Torhüterin Henrike Heidemann in Oberlübbe einspringen. »Henne« vertritt diesmal in der Uni beschäftigte Lina Schäper. „Kein schlechtes Omen, mit ihr haben wir dort schon einmal gewonnen", denkt Hansel positiv. Jana Pohlmann und Laura Koch sollten ihre Erkältungen kuriert haben und für einen vollständigen Feldspieler-Kader sorgen. Den wird Brockhagen auch brauchen, denn Oberlübbe zeigt sich stets kampfstark und holte seine bisherigen sieben Punkte in eigener Halle. Anwurf: Samstag, 17.45 Uhr.

Spvg. Steinhagen – HSV Minden-Nord II. Hinter dem Top-Favoriten Handball Bad Salzuflen hat sich Steinhagen auf Platz zwei niedergelassen und möchte sich dort gerne häuslich einrichten. Gegen die mit 4:14 Punkten ausgestattete HSV-Reserve sollte möglichst frühzeitig zu zeigen, wer Herr im Hause ist. Die Gäste setzen auf eine offensive Abwehr und auf ihr Tempospiel – folglich sollten die Steinhagenerinnen sich keine unnötigen Ballverluste erlauben und konsequent abschließen. „Wir müssen unsere Körpersprache dem Tabellenplatz anpassen", drängt Trainer Steffen Thiede seine Spielerinnen zu mehr Selbstbewusstsein. Er betont: „Gegen unsere Abwehr muss man erstmal Tore werfen". Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

Landesliga

Staffel 1: TSG Altenhagen-Heepen – TG Hörste. Nach dem unglücklichen Punktverlust gegen Wehe sollte die TG mehr als motiviert sein, die Partie im Heeper Dom zu dominieren. „Wir versuchen momentan zu viele Aktionen zu erzwingen" hat Lohde beobachtet, bringt zugleich aber auch Verständnis für die ein oder andere Schwächephase auf: „Nach einem erfolgreichen, aber auch vollen Kalenderjahr wird es Zeit abzuschalten." Vorher aber sollen beim Tabellensiebten noch zwei Punkte her, um den Druck auf Spitzenreiter Möllbergen hochzuhalten. Anwurf: Samstag, 17 Uhr.

Spvg. Steinhagen II – TSV Hahlen II. Nach zwei Siegen in Folge kann die Spvg.-Reserve gegen den Tabellendritten befreit aufspielen. „Mal schauen, ob wir mit der Leistungssteigerung der letzten Wochen auch gegen eine Mannschaft aus der Spitze Punkte holen können", gibt sich auch Trainer Christoph Jülke entspannt. Das Training sei unter der Woche „etwas ruhiger" ausgefallen, da einige Spielerinnen angeschlagen sind. Zum Spiel hofft Jülke aber auf einen vollen Kader. Anwurf: Sonntag, 15 Uhr.

Staffel 2: TuS Borgholzhausen – TSV Ladbergen. Ein Heimspiel gegen den Rangneunten – diese Punkte sollte sich der TuS nicht entgehenlassen. Zu Hause gibt es schließlich, im Gegensatz zu Auswärtsspielen, für Borgholzhausens Trainer Lutz Wilhelm bislang meist wenig Grund zur Kritik an seinem Team. „Gegen vermeintlich schwächere Mannschaften dürfen wir uns nicht so präsentieren wie in Wettringen. Ich erwarte am Samstag einen Sieg", spricht Wilhelm Klartext. Die Einsätze von Luka Wiedey und Pia Heidmann versieht er aufgrund ihrer Erkältungen mit einem Fragezeichen. Anwurf: Samstag, 17.30 Uhr.

SC Greven 09 – Spvg. Versmold. Nach der ersten Saisonniederlage musste die Spvg. am vergangenen Wochenende Gegner Sassenberg die Tabellenführung überlassen. Auch der SC Greven zog vorbei und wartet nun als nächste große Herausforderung auf die Blau-Weißen. Die reisen mit schlechten Voraussetzungen an, denn in Theresa Janzen sowie Lena und Katrin Flottmannfallen drei Rückraumspielerinnen aus. Auch Luisa Schmidt und Torhüterin Marie Lichtenberg werden fehlen. „Klar, das wird schwer. Wir gucken mal, ob wir trotzdem einem Punkt holen können",gibt sich Trainer Lutz Janböke nicht vorzeitig geschlagen. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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