Loxten und Hörste sind heute gefordert

Handball am Freitag: Oberligist SF Loxten kämpft bei TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck gegen den Auswärtsfluch. In der Landesliga empfängt TG Hörste den TSV Ladbergen

Christian Helmig,Johnny Dähne

Wieder fit: Max Schäper könnte heute Abend in Jöllenbeck sein Saisondebüt im Loxtener Trikot feiern. - © Christian Helmig
Wieder fit: Max Schäper könnte heute Abend in Jöllenbeck sein Saisondebüt im Loxtener Trikot feiern. (© Christian Helmig)
Altkreis Halle. Oberligist SF Loxten kämpft bei TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck gegen den Auswärtsfluch. In der Landesliga empfängt TG Hörste den TSV Ladbergen.

Oberliga

TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – SF Loxten.

Diese Niederlage hing den »Fröschen« lange nach: Knapp, aber unerwartet mit 27:28 unterlag Loxten im Hinspiel der Vorsaison in Jöllenbeck. Der damalige SFL-Trainer Thomas Lay sprach später von einem „Wirkungstreffer, von dem wir uns unmittelbar danach nicht erholt haben". Seinen Nachfolger Dirk Schmidtmeier interessiert das Spiel heute nicht mehr. Er bekämpft bei seiner Mannschaft möglicherweise aufkommende schlechte mit den eigenen guten Erinnerungen.

„Wir haben früher mit Ahlen in Jöllenbeck immer schöne Spiele gehabt", blickt der ehemalige Zweitligaspieler zurück. Heute Abend zählt das allerdings nicht mehr. Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge gilt es für Loxten (6. mit 12:6 Punkten) endlich wieder in fremder Halle etwas Zählbares zu holen, um den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle nicht zu verlieren. Auf dem Papier sind die Gäste beim Drittletzten (3:15 Zähler ) favorisiert, doch Schmidtmeier warnt: „Da unten, wo Jöllenbeck jetzt steht, werden sie am Saisonende nicht landen."

Loxtens Coach hat beobachtet, dass vor allem die beiden Ex-Spenger Sebastian Reinsch und Sebastian Kopschek beim TuS 97 immer besser in Tritt kommen. Trotzdem: „Wenn wir unsere Stärken im sechs gegen sechs ausspielen, sollten wir als Sieger aus der Halle gehen", glaubt Schmidtmeier. Interessant wird die Frage, wer bei den Gästen auf dem Spielberichtsbogen stehen wird. Da Jan Schröder wieder fit ist und sich auch die beiden langzeitverletzten Paul Blankert und Max Schäper zurückgemeldet haben, stehen erstmals alle 17 Akteure des Kaders zur Verfügung. Drei von ihnen müssen also auf der Tribüne Platz nehmen.

Anwurf: Freitag, 20 Uhr.

Landesliga

TG Hörste – TSV Ladbergen.

Auch auf dem Hörster Parkett soll heute jemand auftauchen, der in den vergangenen Monaten höchstens hinter der Bank Platz genommen hat: Arne Grabowski. „Es könnte sein, dass er sein Comeback gibt", sagt TG-Trainer Christian Blankert über sein zuletzt von einem Mittelfußbruch gebeuteltes Rückraumtalent. Dabei ist zu vermuten, dass der heimische Tabellenzweite (13:3 Punkte) gegen den Rangvierten (12:4) alle Kräfte bündeln muss. „ Ob das ein Jens Giesbert mit Oberliga-Erfahrung ist oder ein Paul Schedeit, der vor zwei Jahren noch Landesliga-Torschützenkönig war – die haben eine sehr große Qualität im Kader", erklärt Blankert.

Die vier Minuspunkte des TSV, bei dem der ehemalige Versmolder Trainer Holger Kaiser das Zepter schwingt, beweisen allerdings, dass das Team aus dem Münsterland nicht unschlagbar ist. Beide Niederlagen in Gronau (16:33) und in Münster (21:32) gehörten in die Kategorien »überraschend« und »überraschend deutlich«. „Ladbergen ist schon ein bisschen wie eine Wundertüte. Wir müssen uns jedenfalls keine Hoffnung machen, dass sie uns wegen des Tabellenplatzes unterschätzen", sagt Blankert.

Anwurf: Freitag, 20.15 Uhr.

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