SF Loxten siegen vor Rekordkulisse im Derby gegen Harsewinkel

Marc Uthmann

Bewährte Achse: Sebastian Hölmer bedient Jan Patzelt. Die Routiniers stellten Harsewinkels Deckung mit ihrem Zusammenspiel vor schwere Aufgaben. - © Marc Uthmann
Bewährte Achse: Sebastian Hölmer bedient Jan Patzelt. Die Routiniers stellten Harsewinkels Deckung mit ihrem Zusammenspiel vor schwere Aufgaben. (© Marc Uthmann)

Versmold-Loxten. Handball-Oberligist SF Loxten ist seiner Favoritenrolle klar gerecht geworden und hat den Kreisrivalen TSG Harsewinkel sicher mit 29:19 (15:10) bezwungen. 850 Zuschauer bildeten bei der Partie eine Rekordkulisse in der Sparkassen-Arena.

Mit Übersicht und Dynamik: Spielmacher Simon Schulz drehte gerade in der Schlussphase mächtig auf. - © Marc Uthmann
Mit Übersicht und Dynamik: Spielmacher Simon Schulz drehte gerade in der Schlussphase mächtig auf. (© Marc Uthmann)

Sie standen in vier Reihen hinter der Tribüne, linsten durch jede Lücke in den Aufgängen, reckten die Hälse - und spendeten am Ende dem Gastgeber stehende Ovationen. Die vielen Handballfans lieferten den tollen Rahmen für eine Partie, die relativ schnell den erwarteten Verlauf nahm. Zwar startete die TSG Harsewinkel leidenschaftlich, zeigte handballerisch durchaus gute Anlagen und schaffte nach 14 Minuten den 4:4-Ausgleich. Doch dann bahnte sich die spielerische Überlegenheit der Sportfreunde ihren Weg. Sie machten weniger Fehler als die Gäste, bestraften ihrerseits Harsewinkler Patzer konsequent und ließen sich auch von schwächeren Phasen nicht beeindrucken.

Das 7:4 (16.) gab die Richtung vor, fortan setzten sich die Loxtener mit ihrer kompakten Deckung und dem treffsicheren Rechtsaußen Nils Patzelt schon zur Pause auf fünf Tore ab. Auch nach dem Wechsel schlug Harsewinkel die wenigen Angebote der Gastgeber, ins Spiel zu kommen, aus. Die TSG war im Abschluss zu schwach und erlaubte sich zu viele technische Fehler, um Loxten irgendwie in Bedrängnis zu bringen.

Im letzten Viertel des Spiels glänzte dann auf Loxtener Seite der schnelle Spielmacher Simon Schulz mit schönen Treffern und Jan Schröder markierte aus dem Rückraum sein Tor gegen Bruder Maik im TSG-Tor. Am Ende standen standesgemäße zehn Tore Differenz - die Sportfreunde bleiben nach dem Kantersieg vor vollem Haus oben dran in der Oberliga Westfalen.

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