SF Loxten empfangen Tabellendritten VfL Gladbeck

Christian Helmig,Johnny Dähne

Schlüssel zum Erfolg: Thilo Stinhans (rechts) und Kim Harting konnten in der Loxtener Abwehr zuletzt überzeugen. - © Christian Helmig
Schlüssel zum Erfolg: Thilo Stinhans (rechts) und Kim Harting konnten in der Loxtener Abwehr zuletzt überzeugen. (© Christian Helmig)

Altkreis Halle. Oberligist SF Loxten empfängt den Tabellendritten VfL Gladbeck. Spvg. Steinhagen steht in der Verbands- und Landesliga vor spannenden Heimspielen.

Oberliga

SF Loxten – VfL Gladbeck.Seit zwei Spielen ist Loxten ohne Sieg. Für Thomas Lay kein Grund zur Beunruhigung. „Wir haben in den vergangenen Wochen bewiesen, dass wir Qualität haben. Schwankungen sind für eine junge Mannschaft normal", hegt Loxtens Trainer die Hoffnung, dass die Formkurve seiner Schützlinge am Samstag wieder nach oben ausschlägt. Gegen den VfL zogen sich die »Frösche« bislang immer achtbar aus der Affäre – zuletzt im Hinspiel beim 26:26-Unentschieden. Ein Heimsieg gelang Loxten bislang allerdings noch nie. „Gladbeck hat hohe individuelle Klasse, die müssen wir in den Griff bekommen", sagt Lay.

In der Tat schafft es der Club aus dem Ruhrgebiet seit Jahren immer wieder, Ausfälle zu kompensieren. Aktuell muss Gästetrainer Sven Deffte auf Rückraum-Routinier Thorben Mollenhauer und Kreisläufer Sebastian Janus verzichten. In Björn Sankalla (mit 119 Tore zweitbester Werfer der Liga), Dustin Dalian (zuletzt neun Treffer gegen Möllbergen) und dem ehemaligen Oberliga-Torschützenkönig Max Krönung stehen trotzdem noch bärenstarke Einzelkönner im Kader des Tabellendritten (23:13 Punkte).

Loxten (8. mit 17:19 Punkten) indes fehlen in Timo Menger (Fußprellung) und Sebastian Hölmer (Mittelhandbruch) weiterhin Spieler, „die in knappen Spielen den Unterschied ausmachen können", wie Lay sagt. Außerdem fehlt der verletzte Max Harnacke. Trotzdem hofft der Trainer, dass sich die Deckung wieder so sattelfest präsentiert wie in den vergangenen Heimspielen. Vorne dagegen dürfe sein Team „nicht so aufgeregt" agieren wie vor Wochenfrist beim 24:25 in Soest.

Verbandsliga

Spvg. Steinhagen – CVJM Rödinghausen.Die Steinhagener wollen Revanche für die 31:35-Hinspielniederlage. Was seine Mannschaft dafür besser machen müsse? „Ganz viel", sagt Trainer Torben Gottsleben. Insbesondere die Rödinghausener Sonderbewachung vonSpielmacher Simon Schulz setzte der Spvg. seinerzeit arg zu. Sollte der CVJM am Sonntag zur selben Taktik greifen, will Gottsleben sie zum Vorteil nutzen. „Eine 5:1-Deckung schafft Räume. Da müssen wir mit voller Überzeugung reingehen", fordert er. Den Würfen des zweitbesten Ligatorschützen Lukas Reese (134 Treffer) könnte sich Torwart Sebastian Brüggemeyer entgegenstellen, der für Torben Fischedick (Zerrung) in den Steinhagener Kader zurückkehrt.

Landesliga

Ibbenbürener Spvg. II – TuS Brockhagen.Den achten Sieg in Folge plant der heimische Tabellenzweite, der beim Schlusslicht klarer Favorit ist. „Wenn ich sagen würde, dass wir Angst vor denen haben müssen, mache ich mich lächerlich", erklärt TuS-Coach Michael Kopahs.

SG Sendenhorst – TG Hörste. Die TG reist ohne den auf Lanzarote urlaubenden Marcel Moukhtari an. „Trotzdem wollen wir das gute Spiel mit dem Sieg gegen Telgte (29:25, d. Red.) zum Maßstab nehmen", erläutert Rothosen-Trainer Christian Blankert.

SC DJK Everswinkel – Spvg. Hesselteich.Satte 13 Punkte trennen den gastgebenden Tabellen-13. und den heimischen Rangsechsten. Bei einem Hesselteicher Sieg wäre der Klassenerhalt für den Aufsteiger nur noch rechnerisch verfehlbar.

Spvg. Steinhagen II – SC W. Kinderhaus.Aus einer 19:12-Halbzeitführung wurde im Hinspiel noch eine 22:26-Niederlage. „Das ist für uns Motivation genug", meint Spvg.-Coach Marc-Oliver Pieper. Für die abstiegsbedrohte Verbandsliga-Reserve ist die Partie laut Pieper ein „Sechs-Punkte-Spiel".

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