Wichtige Personalentscheidung

Bas will nicht Ministerpräsidentin in NRW werden

Bärbel Bas will nicht Ministerpräsidentin werden. (Archivbild) | © Armin Weigel/dpa

29.11.2025 | 29.11.2025, 00:03

Die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas steht nicht als Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2027 zur Verfügung. «Um Ministerpräsidentin werden zu können, müsste ich für den NRW-Landtag kandidieren. Das werde ich nicht tun», sagte Bas der «Rheinischen Post» (Samstag).

Kein Wechsel in die Landespolitik

«Ich bin SPD-Vorsitzende, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsministerin. Wir haben als Bundesregierung noch viel vor. Meine Aufgaben sind in Berlin», erläuterte Bas. Daher stehe sie nicht zur Verfügung.

Mit Blick auf Spekulationen, dass Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link als Spitzenkandidat antreten könnte, sagte Bas: «Ja, er hätte das Zeug dazu. Aber Sören Link hat im Gespräch mit mir gesagt, dass er nicht zur Verfügung steht.»

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Die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas bringt Landtagsfraktionschef Jochen Ott bei der Frage nach der Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2027 ins Spiel. (Archivbild) - © Henning Kaiser/dpa
Die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas bringt Landtagsfraktionschef Jochen Ott bei der Frage nach der Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2027 ins Spiel. (Archivbild) (© Henning Kaiser/dpa)

Auf die Frage, wer also für die SPD in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich gegen Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) antreten sollte, sagte Bas: «Wir haben ja einen sehr guten Fraktionschef mit Jochen Ott.» Sie habe volles Vertrauen in die SPD-Landesvorsitzenden, einen geeigneten Vorschlag zu machen. «Das soll bis Januar passieren», erklärte Bas weiter.