AgrarGartenbranche setzt im Klimawandel auf hitzefeste Pflanzen

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Butterblumen im Sonnenschein. - © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Butterblumen im Sonnenschein. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Angesichts des Klimawandels setzt die Gartenbranche zunehmend auf Pflanzen mit Resistenz gegen Hitze und Starkregen. «Beliebt sind etwa Azaleen aus Belgien», sagte eine Sprecherin der Gartenbaumesse IPM, die am Dienstag in Essen eröffnet wurde. Mediterrane Pflanzen und ursprünglich als Zimmerpflanzen genutzte Gewächse wie Palmen oder Grünlilien würden nachgefragt. Kalanchoe - Dickblattgewächse, die gut mit Trockenheit zurechtkommen - blühten mittlerweile auch im Beet und nicht mehr nur im Wohnzimmer.

Der Markt für Blumen und Zierpflanzen musste nach den coronabedingten Rekordjahren 2020 und 2021 einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen. Nach Zahlen des Zentralverbands Gartenbau gingen die Pro-Kopf-Ausgaben für Blumen und Zierpflanzen von 113 Euro 2020 und 124 Euro 2021 auf 107 im vergangenen Jahr zurück, wie eine Sprecherin sagte. Lieblingsschnittblume der Deutschen nach Marktvolumen ist nach Zahlen von 2021 die Rose, Lieblingszimmerpflanze die Orchidee. Angaben zu 2022 hierzu kommen im Frühsommer.

Auf der Messe stellen 1330 Aussteller aus 46 Ländern bis zum 27. Januar Neuheiten rund um Pflanzen, Technik, Floristik und Handel aus.

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