LeuteAlphaville-Sänger Gold spricht über Rückkehr von Lloyd

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Marian Gold singt auf der Bühne. © Markus Scholz/dpa/Archivbild

Alphaville-Sänger Marian Gold schließt eine Rückkehr des Gründungsmitglieds Bernhard Lloyd zu der deutschen Synthiepop-Band nicht aus. Für das aktuelle Album «Eternally Yours» habe er wieder mit dem Keyboarder zusammengearbeitet, sagte Gold in einem Gespräch mit «t-online.de» vom Mittwoch.

Dabei hatte er Alphaville-Lieder mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg neu aufgenommen. «Ich hatte eine Menge Unterstützung von Bernd bei dem Projekt, weil es auch teilweise darum ging, in die Arrangements noch mal reinzugehen. Bernd hat dieses riesige Sound-Archiv. Jetzt konnte er uns damit weiterhelfen», erzählte Gold. Der Sänger ist das letzte Ur-Mitglied der aktuellen Band-Besetzung.

Auch neue Musik mit Lloyd unter dem Namen Alphaville sei nicht ausgeschlossen. «Es wäre durchaus möglich, dass wir das hinkriegen würden. Wir sind beide älter geworden», sagte Gold weiter. «Man muss sich das so vorstellen, dass unsere musikalische Beziehung auf einer sehr, sehr starken Freundschaft beruhte. Nach den ersten zehn Jahren von Alphaville wurde unsere Beziehung aber zu einer Art Ehe. Aus dieser Ehe wurde ein Gefängnis.»

Mittlerweile seien sie wieder «superentspannt» im Umgang miteinander. Lloyds Rückkehr zu Alphaville hätten sie jedoch noch nie besprochen. «Ich sehe mich nicht als denjenigen, der da den ersten Schritt machen muss», sagte der Sänger.

Die Band wurde im westfälischen Münster gegründet und landete 1984 gleich mit der ersten Single «Big In Japan» einen Welterfolg. Zum Gründungstrio gehörte neben Gold und Lloyd der Keyboarder Frank Mertens, der die Band nach dem Debütalbum verließ.

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