NRW-MinisterpräsidentNord Stream 2: Wüst weist Kubicki-Forderung zurück

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Blick auf Rohrsysteme in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 2. © Stefan Sauer/dpa/Archiv

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Forderung von FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki zurückgewiesen, die Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb zu nehmen. «Es mangelt nicht an Röhren, sondern am Willen Putins, uns mit Gas zu versorgen. Ich weiß nicht, ob Herr Kubicki das bedacht hat», sagte Wüst am Freitag in Düsseldorf.

Kubicki hatte gefordert: «Wir sollten Nord Stream 2 jetzt schleunigst öffnen, um unsere Gasspeicher für den Winter zu füllen». Er sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag) weiter, es gebe «keinen vernünftigen Grund, Nord Stream 2 nicht zu öffnen».

Wenn Russlands Präsident Wladimir Putin dann doch nicht mehr Gas liefere, habe Deutschland nichts verloren. «Kommt auf diesem Weg mehr Gas bei uns an, vielleicht sogar die komplette vertraglich zugesicherte Menge, wird das helfen, dass Menschen im Winter nicht frieren müssen und unsere Industrie nicht schweren Schaden nimmt», argumentierte Kubicki.

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