Kriminalität14 Durchsuchungen bei mutmaßlicher Autoschieberbande

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Ermittler haben am Dienstag 14 Wohnungen und Geschäftsräume einer mutmaßlichen Autoschieberbande im Großraum Stuttgart, in Nordrhein-Westfalen und Italien durchsucht. Sie nahmen zwei Verdächtige fest, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Ein 36-Jähriger sitze schon länger wegen eines anderen Falls im Gefängnis.

Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung, das Landeskriminalamt Baden-Württemberg sowie die deutsche und italienische Polizei ermitteln gegen neun Verdächtige. Sie sollen seit Sommer 2020 Fahrzeuge in Deutschland gemietet, geleast oder über eigene Firmen betrügerisch erlangt haben. In Italien sollen sie diese Fahrzeuge dann zur Miete mit Kaufoption angeboten haben. Die Ermittler schätzen den Schaden auf mehrere Hunderttausend Euro.

Die mutmaßliche Autoschieberbande soll schwerpunktmäßig in Deutschland aktiv sein. Gegen zwei Männer im Alter von 52 und 56 Jahren lag nach Angaben der Ermittler schon ein Haftbefehl vor. Der 52-Jährige steht außerdem unter Verdacht, seit April 2020 rund
120.000 Euro Kurzarbeitergeld zu Unrecht kassiert zu haben.

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