NRWMissbrauchsfall: Täter fand Opfer als Babysitter

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Eine Polizistin und ein Polizist mit FFP2-Maske stehen sich gegenüber. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Im neu aufgedeckten Missbrauchskomplex Wermelskirchen hat der Verdächtige nach Angaben der Ermittler den Großteil seiner Opfer als Babysitter gefunden. Er sei über entsprechende Plattformen an die Jobs gekommen, so die Ermittler am Montag in einer Pressekonferenz. Der 44-Jährige habe die Vorwürfe im Kern gestanden. Ihm werde unter anderem vorgeworfen, zwölf Kinder - zehn Jungen und zwei Mädchen - missbraucht zu haben. Die Hälfte der Kinder sei nicht älter als drei Jahre gewesen. Die Taten spielten zwischen 2005 und 2019.

Der Mann habe bis 2018 als Babysitter im Großraum Köln gearbeitet und sich unter anderem über Onlineplattformen Eltern als Hilfe angeboten. Er habe Babys, Kleinkinder und auch Kinder mit Behinderung betreut, so die Ermittler. Manche Kinder habe er jahrelang betreut. Der Mann sei verheiratet und habe selbst keine Kinder.

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