NRWCarro: Real, Barcelona und Turin glauben an Super League

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Fernando Carro sieht bei einem Training zu. © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Bayer Leverkusens Clubchef Fernando Carro hofft auf eine Annäherung zwischen der Europäischen Fußball-Union UEFA und den Super-League-Gründern Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin. «Wir wissen, dass Real Madrid, Barcelona und Juventus immer noch an die Super League glauben und nicht unbedingt einlenken wollen», sagte Carro der Deutschen Presse-Agentur. Der 57-Jährige sitzt im Vorstand der Club-Vereinigung ECA, die am Streit um die bislang gescheiterte Super League im vergangenen Jahr mit beteiligt war.

Das Champions-League-Finale an diesem Samstag zwischen Real und dem FC Liverpool sei «eine gute Möglichkeit, dass (UEFA-Präsident) Aleksander Ceferin und die UEFA in Paris mit Real Madrid sprechen», sagte Carro. «Am Ende sind wir alle Teil des Fußballs und Real Madrid ist einer der größten Vereine der Welt. Es wäre fahrlässig, wenn man die Chance auf eine Annäherung nicht nutzt. Am Ende ist keinem geholfen, wenn die Fronten sich weiter verhärten. Es geht nur über Dialog. Meine Hoffnung darauf ist nicht sehr groß. Aber es ist mein Wunsch.»

Real, Barcelona und Turin betonen immer wieder, an der Idee einer Super League festhalten zu wollen. Zuletzt hatte ein Gericht in Madrid ein Urteil aus dem vergangenen Jahr gekippt, das Sanktionen gegen die Super-League-Gründer durch die UEFA verboten hatte. Ende April 2021 hatten zunächst zwölf Clubs praktisch über Nacht die Gründung des Konkurrenzwettbewerbs zur Champions League verkündet, neun zogen sich nach massiver Kritik aus Fan- und Verbandskreisen schnell wieder zurück.

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