NRWRedenschreiberverband: FDP'ler Stamp bester Wahlkampf-Redner

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Joachim Stamp, FDP-Spitzenmann © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

FDP-Spitzenkandidat Joachim Stamp hat nach Auffassung des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) im NRW-Landtagswahlkampf am besten geredet. Stamp sei «vergleichsweise dynamisch und energiereich» aufgetreten und habe «stimmlich, gestisch und mimisch überzeugt», bescheinigten die Rhetorik-Profis dem FDP-Mann am Samstag nach einer Analyse der Reden aller fünf NRW-Spitzenkandidaten. Damit habe er auch «über gelegentliche Stolpermomente in der Syntax oder einige holprige Übergänge» hinweggetröstet.

Platz zwei belegte im Rhetorik-Ranking der SPD-Herausforderer Thomas Kutschaty, den die Fachleute als «sehr anschaulich, aber zu leidenschaftslos» einstuften. CDU-Amtsinhaber Hendrik Wüst landet auf Platz Drei. «Der Ministerpräsident macht nichts falsch, bleibt aber hinter den Möglichkeiten eines Landesvaters im Krisenmodus zurück», so die Bewertung - «ordentlich aber zu unstrukturiert». Die Ansprachen der Grünen Mona Neubaur empfanden die Redenschreiber als «kraftvoll, aber schwach in der Argumentation» - Platz vier. Letzter wurde der AfD-Mann Markus Wagner. Seine Auftritte taugten als «Lehrstück in Sachen Demagogie», urteilte der Verband. Über das Ranking hatte auch die «Rheinische Post» berichtet.

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