NRWStrauchelnder Arbeiter stürzt neben fahrenden Zug

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Ein Zug fährt über die Gleise. © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Bei Mäharbeiten an einer Eisenbahnböschung in Ostwestfalen ist ein Arbeiter ins Straucheln geraten und neben einer gerade vorbeifahrenden Regionalbahn ins Gleisbett gestürzt. Der 21-Jährige habe in der Rückwärtsbewegung mit seiner Motorsense den Zug berührt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Freitag. Bei dem Sturz habe der junge Mann leichte Verletzungen am Kopf erlitten. Rettungskräfte brachten in ihn ein Krankenhaus. Dessen 34 Jahre alter Kollege erlitt nach Angaben der Bundespolizei bei dem Arbeitsunfall am Vormittag an einer Bahnstrecke nahe Hiddenhausen bei Bielefeld einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Der 21-Jährige geriet nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei ins Taumeln, als die Regionalbahn in dem Bereich entlang fuhr. Der Triebfahrzeugführer habe die Gefahr erkannt und eine Schnellbremsung eingeleitet, schilderte der Polizeisprecher. Die Motorsense des Arbeiters, die mit dem Zug kollidiert sei, sei bei dem Unfall komplett zerstört worden. Zunächst war laut der Bundespolizei unklar, wieso der 21-Jährige sich so nah an den Gleisen aufgehalten hatte. Das vorgesehene Arbeitsfeld sei so weit von der Bahnstrecke entfernt, dass keine Sicherungsmaßnahmen erforderlich gewesen seien, erklärte die Bundespolizei. Die Bahnstrecke war für eineinhalb Stunden voll gesperrt. Es habe Verspätungen im Bahnverkehr gegeben.

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