NRWBayer investiert 275 Millionen Euro in neue Tablettenfabrik

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Blick auf das Logo des Chemiekonzerns Bayer AG. © Jörg Carstensen/dpa/Archivbild

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer investiert in Leverkusen rund 275 Millionen Euro in den Bau einer neuen Anlage für die Arzneimittelproduktion. Am Freitag war Richtfest. Daran nahmen auch Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD) teil. Die Anlage «Solida 1» mit einer Grundfläche von 15.000 Quadratmetern soll 2024 fertig sein. Unter anderem sollen dort Tabletten zur Behandlung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt werden. Rund 100 Menschen sollen in dem Gebäude arbeiten.

«Die Investition beweist großes Vertrauen in die Region als Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie», sagte Scholz (SPD) laut einer Mitteilung. «Bayer bekennt sich auch für die Zukunft eindeutig zum Standort Deutschland», erklärte Bayer-Vorstandschef Werner Baumann. Die neue Anlage wird nach seinen Worten bei Digitalisierung und Energieeffizienz «völlig neue Maßstäbe» setzen. Der Energiebedarf der Anlage soll weitgehend durch eine Geothermie-Anlage gedeckt werden.

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