NRWUniklinik-Warnstreiks in NRW gehen weiter

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Beschäftigte nehmen mit Verdi-Fahnen an einer Demonstration teil. © Ole Spata/dpa/Symbolbild

Auch am Mittwoch gehen die Warnstreiks an den Unikliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster weiter. Pro Standort sollen nach Verdi-Informationen etwa 100 Beschäftigte teilnehmen. Außerdem hat die Gewerkschaft Verdi zu einer Abschlussveranstaltung in das Oberhausener Stadion Niederrhein geladen. Am Nachmittag werden dort Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Thomas Kutschaty, zu einer Podiumsdiskussion erwartet.

Bereits am Dienstag habe ein Gespräch zwischen Verdi, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Wissenschaftsministerin Isabell Pfeiffer-Poensgen (Parteilos) stattgefunden. Allerdings sei dieses nicht mehr als ein allgemeiner Austausch gewesen, sagte Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin Verdi NRW.

Bei einer Pressekonferenz der Gewerkschaft haben am Mittwoch Beschäftigte der sechs Unikliniken in Nordrhein-Westfalen von ihren Arbeitsbedingungen berichtet und ihre Forderung eines Tarifvertrags zur Entlastung im Pflegealltag erneuert. Im Januar hatten die Beschäftigten der Unikliniken, der Landesregierung und dem Arbeitgeberverband NRW (AdL) mit dem «Notruf Entlastung NRW» ein 100-Tage-Ultimatum für alle Universitätskliniken gestellt. Dieser sei bisher unbeantwortet geblieben. Bleibe das der Fall, sollen im Mai laut Verdi und Beschäftigten unbefristete Streiks folgen.

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