Zwischen Weser und Rhein100.000 Euro für Tierheime wegen Ukraine-Haustieren

veröffentlicht

- © Federico Gambarini/dpa/Archivbild
Ursula Heinen-Esser (CDU), Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen. © Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Tierheime in NRW bekommen finanzielle Unterstützung für die Versorgung von mitgebrachten Haustieren aus der Ukraine. Laut Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) bekommen die Tierheime 100.000 Euro Soforthilfe vom Land.

«In diesen schweren Zeiten leisten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Tierheimen einen wichtigen Dienst für Tier und Mensch. Die Geflüchteten können ihre Hunde und Katzen vertrauensvoll in eine lokale Obhut geben, bis ein gemeinsames, neues Zuhause gefunden wird», so Heinen-Esser am Donnerstag.

Für mitgebrachte Haustiere aus der Ukraine sind laut Ministerium keine Einfuhrgenehmigungen erforderlich. Von flüchtenden Personen mitgebrachte Tiere sind den Veterinärämtern zu melden, damit erforderliche Maßnahmen wie Tollwut-Impfung oder Mikrochipkennzeichnung veranlasst werden können. «Trotz der beschlossenen Erleichterungen, kann es bei Ankunft - zum Beispiel bei Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft - jedoch notwendig sein, ein Tier vorübergehend in ehrenamtlich betriebenen Tierheimen oder ähnlichen Einrichtungen unterzubringen», so das Ministerium.

Für Hunde können Tierheime pro Tag und pro Tier eine Kostenerstattung in Höhe von 20 Euro und für Katzen pro Tag und pro Tier eine Kostenerstattung in Höhe von 10 Euro beantragen.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.