Zwischen Weser und RheinWüst bei Panzerbrigade: Brauchen schlagkräftige Bundeswehr

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NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hält eine «mit hochmoderner Technologie ausgestattete, einsatzfähige und schlagkräftige Bundeswehr» für unverzichtbar. Beim Besuch der Panzerbrigade «Lipperland» am Mittwoch in Augustdorf im Kreis Lippe sagte der CDU-Politiker: «Der Krieg in der Ukraine, in unserer europäischen Nachbarschaft lehrt uns: Freiheit, Frieden und Demokratie sind nicht selbstverständlich.» Die Demokratie müsse wehrhaft sein, nach außen wie nach innen. «Die Bundeswehr ist das Schutzschild unserer wehrhaften Demokratie», betonte Wüst.

Das vom Bund beschlossene Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Ausstattung der Bundeswehr nannte der NRW-Regierungschef «einen ersten und wichtigen, einen richtigen Schritt.» Das Geld müsse bis auf den letzten Euro in die Einsatzfähigkeit der Truppe investiert werden, mahnte er. Die Bundeswehr sei «gut aufgestellt», aber angesichts «des neuen Anforderungsprofils» sei noch «eine Menge» zu tun. Die Soldatinnen und Soldaten benötigten «volle Rückendeckung» von Politik und Gesellschaft. «Denn sie sind es, auf die es am Ende ankommt.»

Rund 5500 Soldatinnen und Soldaten dienen in der Panzerbrigade 21, davon rund 2100 Personen in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf. Weitere Truppenteile der Brigade in Nordrhein-Westfalen sind in Unna-Königsborn sowie in Ahlen stationiert. Wüst dankte den Soldaten auch stellvertretend für den Einsatz in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten in NRW. Die Bundeswehr habe schnell, verlässlich und effektiv geholfen, wo die Not am größten gewesen sei.

Die Panzerbrigade 21 war 1959 offiziell aufgestellt worden. Dieser Truppenteil der Bundeswehr stellt laut Staatskanzlei regelmäßig Kräfte zur Erfüllung der internationalen Verpflichtungen Deutschlands. Das sei zuletzt bis Sommer 2021 in Afghanistan der Fall gewesen und solle künftig ab August im Rahmen der NATO-Präsenzerhöhung in Litauen erfolgen.

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