Zwischen Weser und Rhein«Schnäppchenjäger» verhüllt: Einst russischer Düsenjäger

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Wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine ist ein seit Langem zu Werbezwecken ausgestellter früherer russischer Düsenjäger in Hagen verhüllt worden. Man wolle Missverständnissen vorbeugen, ein Zeichen für den Frieden setzen und den Kampfjet daher verpacken, hatte die «Westfalenpost» vor einigen Tagen den Eigentümer - eine Hausverwaltungsfirma - zitiert. Am Dienstag war der rund 16 Meter lange Flieger dann unter grüner Plastikfolie blickdicht verschwunden. Der Jet war als «Schnäppchenjäger» für Werbung genutzt worden und stammt ursprünglich aus Beständen der DDR-Volksarmee, die 1990 aufgelöst wurden.

Laut Zeitungsbericht hatte ein inzwischen verstorbener Elektronikmarktgründer die Maschine vor vielen Jahren von einem Geschäftsfreund geschenkt bekommen. Ohne Triebwerk und ohne Waffen. Der Jet sei auch auffällig mit Silber für seine Werbe-Rolle überpinselt worden. In den vergangenen Jahren sei er mehrfach umlackiert und zuletzt von einer Bank als Werbeträger auf einem Parkplatzgelände genutzt worden. Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen, sei die Verhüllung entschieden worden.

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