Zwischen Weser und RheinFeuerwehr Aachen spendet Fahrzeuge für ukrainische Kollegen

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Mitglieder der Aachener Feuerwehr posieren vor Fahrzeugen, die der Ukraine geschenkt werden sollen. © -/Stadt Aachen/dpa

Die Feuerwehr in Aachen unterstützt ihre Kollegen in der Ukraine mit zwei Löschfahrzeugen und zwei Krankentransportwagen. «In der Ukraine fehlt es wegen des Kriegs derzeit nicht nur an Hilfsgütern», erklärte die Stadt. Auch Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge würden dringend gebraucht. Die gespendeten Fahrzeuge samt Ausrüstung seien in Deutschland ausgemustert, aber voll funktionsfähig. Am Freitag startete der Konvoi zu der 1500 Kilometer langen Reise. Große Aufkleber «Gemeinsam für die Ukraine» zierten die Fahrertüren.

«Es gibt uns ein gutes Gefühl, die Kollegen zu unterstützen», sagte Philipp Allwißner, der Teamleiter Technik bei der Feuerwehr Aachen. Der Hilfskonvoi besteht aus sieben Fahrzeugen: Neben den vier gespendeten, fahren zwei Autos für die Rückreise mit sowie ein Werkstattwagen der Berufsfeuerwehr.

Auf dem Weg nach Nisko im Osten von Polen nahe der ukrainischen Grenze wollten die Feuerwehrleute zunächst in der Nähe von Kassel Halt machen. Am Abend wollten sie sich an einer Autobahn-Raststätte bei Dresden mit Kollegen aus Thüringen treffen. Nach einem Abendessen sei die gemeinsame Weiterfahrt geplant, sagte Allwißner. Er nehme an, dass dann insgesamt bis zu 16 Fahrzeuge unterwegs seien.

Am frühen Samstagmorgen sei in Nisko die Übergabe an ukrainische Feuerwehrleute und eine kurze Einweisung der Kollegen geplant. Den Kontakt vermittelte der Deutsche Feuerwehrverband.

Bereits am Donnerstag hatte die Feuerwehr Bonn drei komplett ausgestattete Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug auf den Weg in die Ukraine geschickt. Die Fahrzeuge wären in Kürze ausgemustert worden, teilte die Stadt mit. An Bord hatte jedes Fahrzeug Medikamente im Wert von jeweils 10.000 Euro. Ziel ist ein Krankenhaus in Lwiw (Lemberg).

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