Zwischen Weser und RheinWüst: Erinnern und neue Wirtschaftsbeziehungen knüpfen

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Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. © Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) tritt am Sonntag eine viertägige Reise nach Israel an. Im Mittelpunkt sollen die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen stehen sowie die in NRW seit vielen Jahren gepflegte Erinnerungskultur im Kampf gegen Antisemitismus. Das kündigte die Düsseldorfer Staatskanzlei am Freitag an.

Für Wüst, der erst seit Oktober Ministerpräsident in NRW ist, ist es die erste außereuropäische Auslandsreise im neuen Amt. Bislang war er als Regierungschef nur im Nachbarland Belgien. Zum Programm des 46-jährigen CDU-Politikers gehört - ebenso wie bei seinen Amtsvorgängern - ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

Wirtschaftspolitisch soll ausgelotet werden, wie kleine und mittlere Unternehmen in NRW mit der israelischen Start-up-Szene vernetzt werden könnten. Im vergangenen Jahr musste der traditionelle Israel-Besuch des NRW-Ministerpräsidenten wegen der Pandemie ausfallen.

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