NRWWissing sieht hohen Sanierungsbedarf bei Autobahnbrücken

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Volker Wissing (FDP), Bundesminister für Digitales und Verkehr. © Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sieht einen hohen Sanierungsbedarf bei Autobahnbrücken in Deutschland. Um sie sei es alles andere als gut bestellt und es bestehe Handlungsbedarf, sagte Wissing am Donnerstag in Berlin nach einem «Brückengipfel» mit Vertretern unter anderem der Bauwirtschaft. Es sei zu wenig investiert worden in die Sanierung. Wissing will nun mit einem Maßnahmenpaket gegensteuern. Der «Sanierungsstau» umfasse 4000 Brücken.

Die Bundesmittel zur Brückensanierung sollen laut Wissing von 2026 an auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr erhöht werden. Dies sei eine Milliarde Euro mehr als heute. Es bedürfe eines Vorlaufs und Planung, damit das Geld abfließen könne. Der «Brückengipfel» diene auch dazu, dass es gerade nicht zu Staus oder Vollsperrungen komme wie auf der A45, sagte Wissing. Das Konzept solle dazu beitragen, das man künftig nicht überrascht werde wie bei der Talbrücke Rahmede im Sauerland, sondern der Realität ins Auge blicke. Die größten Risiken sollten nun zuerst angegangen werden.

Die marode Autobahnbrücke Rahmede bei Lüdenscheid auf der A45 ist seit Anfang Dezember voll gesperrt. Damit ist eine zentrale Verkehrsroute von Dortmund nach Hessen und Bayern unterbrochen. Wissing sagte, man werde künftig Fälle wie Rahmede nicht ausschließen können, werde aber alles tun, damit sich solche schwierige Situationen nicht wiederholten. Der «Brückengipfel» diene auch dazu, dass es gerade nicht zu Staus oder Vollsperrungen komme wie auf der A45.

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