Zwischen Weser und RheinAbschied geklärt, Zukunft offen: Klos vor Neubeginn

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Bielefelds Fabian Klos führt den Ball. © Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Wohin die Reise nach elf Jahren in Bielefeld am Saisonende führen wird, ist für Arminias Rekordtorjäger Fabian Klos noch völlig unklar. «Ich bin da völlig offen. Ich habe das Bedürfnis, etwas anderes zu machen, eine neue Stadt kennenzulernen, einen neuen Verein», erklärte der 34 Jahre alte Mittelstürmer des ostwestfälischen Fußball-Bundesligisten am Mittwoch. «Ich bin zwar im Herbst meiner Karriere - aber im Frühherbst.»

Dass sein Lebensmittelpunkt zukünftig, aber nicht unbedingt schon im nächsten Sommer, Köln sein wird, hat private Gründe. Seine Freundin kommt aus Köln, in den nächsten Monaten wird Nachwuchs erwartet. Was einen neuen Arbeitgeber betrifft, sei alles möglich. «Ich schließe nichts aus und lasse mich überraschen, was auf mich zukommt«, sagte Klos.

Der Torjäger, der seit 2011 beim damaligen Drittligisten Arminia Bielefeld spielt und zur Vereinsikone aufgestiegen ist, hatte die Verantwortlichen des Clubs in der vergangenen Woche mit der Ankündigung seines Abschieds zum Ende der Saison überrascht. «Die vielen positiven Reaktionen haben mir gezeigt, dass es der richtige Moment ist, den Verein zu verlassen», erklärte Klos.

Am schwierigsten sei es gewesen, die Mannschaft darüber zu informieren. Im darauffolgenden Heimspiel habe er im Stadion den «berühmten Klos im Hals gehabt». Für Arminias Fans ist Klos der «Fußball-Gott». «Ich hoffe, dass dieser Titel hier für immer mit mir verbunden ist», sagte er. Und wenn dann im letzten Heimspiel der Klassenverbleib eventuell schon unter Dach und Fach sein könnte, wäre es ein perfekter Abgang. «Dann würden die Emotionen nur schwer zu bewältigen sein», sagte Klos.

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