LebensmittelwarnungRückruf für Zimtsterne aus Gütersloh wegen Schimmelgefahr

Der Wertkreis ruft eine Charge seines Produkts der Marke Kiebitzhof zurück. Bei einer Stichprobe war die Möglichkeit von Schimmelbildung entdeckt worden.

Max Maschmann

Beim Verzehn von Zimtsternen (Symbolbild) einer bestimmten Marke sollzten Verbraucher aufpassen. - © CC0 Pixabay
Beim Verzehn von Zimtsternen (Symbolbild) einer bestimmten Marke sollzten Verbraucher aufpassen. © CC0 Pixabay

Gütersloh. Wegen Schimmelgefahr ruft der Gütersloher Wertkreis eine Charge seiner Zimtsterne der Marke Kiebitzhof zurück. Demnach wurde bei einer untersuchten Stichprobe die Möglichkeit von Schimmelbildung durch eine höhere Restfeuchtigkeit festgestellt, heißt es in einer aktuellen Mitteilung, die auf dem Portal lebensmittelwarnung.de veröffentlicht wurde.

"Schon diese Möglichkeit zwingt uns im Sinne der Kunden sofort vorsorglich zu handeln. Vom Verzehr eines Produkts aus der im Rückruf genannten Charge raten wir darum ab, obwohl wir bisher noch keine Verbraucherbeschwerde erhalten haben", teilt Wertkreis-Sprecher Steffen Gerz auf "NW"-Anfrage mit. Verschimmeltes Essen kann bei Verzehr Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen hervorrufen.

Eine Charge dieser Zimsterne der Marke Kiebitzhof wird zurückgerufen. - © Wertkreis Gütersloh
Eine Charge dieser Zimsterne der Marke Kiebitzhof wird zurückgerufen. (© Wertkreis Gütersloh)

Die Warnung betrifft die 150-Gramm-Packung mit der EAN 4250096908926 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2023. Die Charge hat die Nummer 2343, die Kartonnummer lautet 32202343. Verbraucher werden gebeten, das Produkt der Charge in die Verkaufsstätte zurückzubringen – das Geld wird ihnen dort zurückerstattet.

Erst zehn Prozent der 7.000 Packungen gingen an den Einzelhandel

Wie der Sprecher des Wertkreises weiter erklärt, habe man die Aufsichtsbehörden direkt und proaktiv verständigt und die betroffenen Bio-Großhändler informiert, das betreffende Produkt aus dem Verkauf zu nehmen und nicht an Einzelhändler zu liefern.

"Von den rund 7.000 Packungen wurden bisher nur etwa 10 Prozent an den Einzelhandel ausgegeben, hier sind sie jahreszeitbedingt meist noch lagernd und nicht im Verkauf", sagt Gerz. Bereits belieferte Einzelhändler seien demnach vom Großhandel informiert worden und weisen mit Aushängen auf den Rückruf hin.

Gerz betont: "Wir bedauern die Situation und entschuldigen uns bei den Verbrauchern für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten".

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