Giftiger BissNosferatu-Spinne ist nun auch im Kreis Gütersloh angekommen

Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Art breitet sich in Deutschland aus. Einen Nachweis gibt es auch aus Rheda-Wiedenbrück, berichtet der NABU.

Max Maschmann

Die Nosferatu-Spinne ist inzwischen auch im Kreis Gütersloh angekommen. - © dpa
Die Nosferatu-Spinne ist inzwischen auch im Kreis Gütersloh angekommen. © dpa

Rheda-Wiedenbrück. Die Nosferatu-Spinne breitet sich in der Region aus und ist mittlerweile auch im Kreis Gütersloh angekommen. Wie aus einem aktuellen Bericht des NABU hervorgeht, ist die ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet stammende Art in Rheda-Wiedenbrück nachgewiesen worden.

Weitere Sichtungen in Ostwestfalen-Lippe hat es demnach in Bielefeld, Bünde, Lage oder Minden gegeben. Das ist das Ergebnis eines Meldeaufrufs des NABU und des Beobachtungsportals „NABU-naturgucker.de".

Die Nosferatu-Spinne kommt gelegentlich im Freiland vor. Doch gerade im Herbst zieht es sie, so wie die meisten anderen Spinnenarten auch, ins Warme. Das Tier ist in Deutschland daher fast ausschließlich in Gebäuden anzutreffen.

Biss der Spinne ist vergleichbar mit einem Insektenstich

Die Verbreitungsschwerpunkte der Spinne liegen, trotz Meldungen aus der ganzen Bundesrepublik, unverändert im Süden und Westen. Vor allem entlang von Rhein, Neckar und Ruhr komme die Nosferatu-Spinne nahezu flächendeckend vor, betont der NABU. Mit einer Körperlänge von bis zu zwei Zentimetern und einer Beinspannweite von etwa fünf Zentimetern gehört sie mit der Hauswinkelspinne zu den größten Gebäudebewohnerinnen, so der NABU.

Die Nosferatu-Spinne könne zwar spürbar beißen, tue das aber nur sehr selten bei direkter Bedrohung. Der Biss sei vergleichbar mit einem leichten Insektenstich, berichtet der NABU. Als nächtliche Jägerin hält die Nosferatu im Haus den Bestand an Fliegen und anderen Insekten klein.

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