Chronische WundenBehandlungsfehler vor 39 Jahren: Ostwestfale kämpft gegen die Folgen

Als 14-Jähriger wird Andreas V. 1983 in einem Bielefelder Krankenhaus falsch behandelt. Dadurch ist seine Gesundheit bis heute beeinträchtigt, denn er leidet an einer offenen Wunde.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Menschen, die an chronischen Wunden leiden, tragen häufig Verbände, die regelmäßig gewechselt werden müssen. - © picture alliance
Menschen, die an chronischen Wunden leiden, tragen häufig Verbände, die regelmäßig gewechselt werden müssen. © picture alliance

Berlin/Bielefeld. Kleine Schrammen im Alltag, aber auch große Verletzungen nach Unfällen heilen bei den meisten Menschen problemlos ab. Es kommt aber auch vor, dass sich Wunden nur sehr langsam schließen oder immer wieder aufgehen. So entstehen chronische Wunden, die über Monate oder Jahre nicht heilen und den Alltag Betroffener massiv beeinträchtigen. Allein in Deutschland leiden darunter nach Angaben des Gesundheitsministeriums drei Millionen Menschen. Die Behandlung ist oft schmerzhaft und aufwendig, weshalb viele Betroffene Odysseen durch das Gesundheitssystem erleben. Dazu zählt auch der gebürtige Ostwestfale Andreas V., der anonym bleiben möchte. Seit 2017 lebt er mit einer offenen Wunde, die als Folge eines Behandlungsfehlers vor 39 Jahren entstanden ist.

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