Start der Saison in OWLPersonalnot in Freibädern: Nichtschwimmer bewerben sich als Schwimmmeister

Der Fachkräftemangel führt in OWL zu Bäderschließungen und verkürzten Öffnungszeiten. Experten machen dafür schwindende Wertschätzung, schlechte Bezahlung und fehlende Ausbildungsplätze verantwortlich. Was sie dagegen tun wollen.

Carolin Nieder-Entgelmeier

In Deutschland fehlen nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Schwimmmeister 2.700 Fachkräfte in Schwimmbädern. - © picture alliance / dpa
In Deutschland fehlen nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Schwimmmeister 2.700 Fachkräfte in Schwimmbädern. © picture alliance / dpa

Düsseldorf/Paderborn. Die Freibadsaison in NRW hat begonnen, doch nicht in allen Städten können sich die Bürger wie gewohnt abkühlen. Die Stadt Essen kann derzeit nur zwei seiner vier Freibäder öffnen und in vielen weiteren Städten müssen Betreiber die Öffnungszeiten ihrer Bäder reduzieren oder Angebote wie Wellenbetriebe streichen. Der Grund für die Einschränkungen: Die Corona-Pandemie verschärft den schon seit Jahren bestehenden Personalmangel. Laut dem Bundesverband deutscher Schwimmmeister fehlen bundesweit 2.500 Fachkräfte sowie Hunderte Rettungsschwimmer, die vor allem während der Hauptsaison in Freibädern unterstützen. Das macht auch den Bäderbetreibern in OWL zu schaffen.

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