Gütersloh14-Jähriger stirbt nach Routine-OP in Gütersloh: Arzt räumt Fehler ein

Dreieinhalb Jahre nach dem Tod eines 14-Jährigen hat der Prozess gegen den Mediziner begonnen. Er räumt Fehler ein, macht aber deutlich, dass ihn das Sankt-Elisabeth-Hospital nicht ausreichend eingewiesen habe.

Ludger Osterkamp

Der Angeklagte sitzt neben seinem Verteidiger Karsten Fehn im Sitzungssaal des Gütersloher Amtsgerichtes. Heute beginnt der Prozess um den Tod eines 14-Jährigen bei einer Routine-Operation. - © dpa/Friso Gentsch
Der Angeklagte sitzt neben seinem Verteidiger Karsten Fehn im Sitzungssaal des Gütersloher Amtsgerichtes. Heute beginnt der Prozess um den Tod eines 14-Jährigen bei einer Routine-Operation. © dpa/Friso Gentsch

Gütersloh. Im Prozess wegen des Narkosetodes eines 14-jährigen Güterslohers hat sich der angeklagte Arzt des Sankt-Elisabeth-Hospitals weitgehend geständig gezeigt. Er habe nicht gewusst, dass er das Narkosegerät routinemäßig hätte kontrollieren müssen, sagte er am Freitag bei der Verhandlung am Amtsgericht. Allerdings habe ihm vom Krankenhaus auch nie jemand auf diese Pflicht hingewiesen.

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