OWL CrimeDie 70er: Das Jahrzehnt, in dem Millionäre entführt wurden

Eine Historikerin erklärt, wieso Millionäre wie Richard Oetker in den 1970er Jahren beliebte Entführungsopfer waren und warum das Mitleid der Bevölkerung ihnen gegenüber sank.

Jana Marie Bertermann

In den 1970er Jahren wurde transparenter, wie hoch das Vermögen mancher Unternehmerfamilien in der Bundesrepublik war. Das führte zu intensiveren Diskussionen über soziale Gerechtigkeit. - © Symbolbild: Pixabay
In den 1970er Jahren wurde transparenter, wie hoch das Vermögen mancher Unternehmerfamilien in der Bundesrepublik war. Das führte zu intensiveren Diskussionen über soziale Gerechtigkeit. © Symbolbild: Pixabay

Es ist der 14. Dezember 1976, ein kalter Winterabend. Der Millionenerbe Richard Oetker, damals 25 Jahre alt, geht nach einer Vorlesung an der Universität Freising zu seinem Auto. Plötzlich bedroht ihn ein Mann mit einer Pistole. Er fordert Oetker auf, in eine Holzkiste zu krabbeln, die in einem Auto steht. Was Oetker zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß: Diese Entführung wird ihn fast sein Leben kosten.

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