Region1.052 neue Corona-Fälle, Kreis Gütersloh befürchtet Anstieg der Dunkelziffer

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Kreis Gütersloh. Im Kreis Gütersloh wurden zum Stand 29. Januar, 0 Uhr, 45.981 (28. Januar: 44.929) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 1.052 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind zusammengefasste Zahlen seit Anbeginn der Pandemie.

Die Corona-Fälle der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 29. Januar laut RKI 1.185,0 (28. Januar: 1081,6).

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33 Krankenhaus-Patienten

Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 33 Patienten (28. Januar: 32) stationär behandelt. Vier von ihnen müssen auf der Intensivstation behandelt werden (28. Januar: 2), drei von ihnen müssen auch beatmet werden (28. Januar: 2).

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Seit Beginn der Pandemie sind 404 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Inzidenz und PCR-Tests

Aktuell ist davon auszugehen, dass eine größere Zahl von COVID-Infektionen als bisher nicht durch die RKI-Daten erfasst wird, informiert die Kreisverwaltung. In deren Statistik gehen nur positive PCR-Tests ein. Zwar gab es bisher immer eine nicht unerhebliche Dunkelziffer, so dass der Kreis Gütersloh regelmäßig drauf hingewiesen hat, dass die täglich veröffentlichten Zahlen nur eine Tendenz abbilden.

Nachdem die Gesundheitsminister von Bund und Ländern angekündigt hatten, PCR-Tests nur in bestimmten Fällen einzusetzen – genaue Handlungsanweisungen und Verordnungen dazu gibt es laut Kreisverwaltung noch nicht –, ist damit zu rechnen, dass sich diese Dunkelziffer erhöht.

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