GüterslohGütersloher Jäger plötzlich im Visier von Tierschützern

Füchse, Waschbären, Steinmader & Co. sollen in der Region ab Samstag für eine Woche lang intensiver bejagt werden. Die Tierrechtsorganisation PETA und der Gütersloher Verein „fairleben“ üben scharfe Kritik und wollen nicht einfach tatenlos zusehen.

Christian Bröder

Im Kreis Gütersloh wollen die Jäger nun für eine Woche lang intensiv Raubwild bejagen. Dabei stehen vor allem Füchse und Waschbären im Fokus. - © picture alliance / Countrypixel
Im Kreis Gütersloh wollen die Jäger nun für eine Woche lang intensiv Raubwild bejagen. Dabei stehen vor allem Füchse und Waschbären im Fokus. © picture alliance / Countrypixel

Gütersloh. Eine Premiere unter Beschuss: Zum ersten Mal veranstaltet die Kreisjägerschaft (KJS) Gütersloh von diesem Samstag bis zum 22. Januar an eine kreisweite Raubwildwoche. „Dabei intensivieren wir in der Region eine Woche lang die Jagd auf Raubwild, insbesondere Füchse und Waschbären, die im Kreis Gütersloh von der Bestandsdichte her extrem zugenommen haben. Ziel ist es unter anderem, das natürliche Gleichgewicht stabil zu halten", erläutert der Vorsitzende Ralf Reckmeyer (56). Mit der Aktion ist die Dachorganisation von aktuell rund 2.100 Jägern im Kreis Gütersloh ins Visier ihrer Kritiker geraten. Die Tierrechtler von „PETA" haben das Vorhaben am Freitag öffentlich scharf verurteilt. Sie sehen „in den Massentötungen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz" und fordern die NRW-Regierung zu einem Verbot der Fuchsjagd auf.

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