Wetter-WechselAchtung, in Ostwestfalen-Lippe wird es glatt

Es wird mild und regnerisch in Nordrhein-Westfalen. Und davor kann es stellenweise sehr glatt werden. Der Überblick über die gefährliche Wetterlage.

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Es wird regnerisch - und glatt. - © Pixabay
Es wird regnerisch - und glatt. © Pixabay

Bielefeld/ Kreis Gütersloh. Das war es vorerst mit weihnachtlichem Frost: Schon am Montag wird dieser in Nordrhein-Westfalen milden Temperaturen weichen, kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) an. Deshalb kann es sehr glatt werden auf den Straßen in Ostwestfalen-Lippe und anderen Teilen Deutschlands, warnt der DWD am Sonntag. Bis nach Nordrhein-Westfalen bestehe akute Glättegefahr wegen Eisregens oder überfrierender Nässe. In Teilen der Kreise Höxter, Lippe und Paderborn könne es spätestens ab Sonntagabend zu gefährlichem Glatteis kommen. Aber auch im Kreis Gütersloh müsse am Sonntag und Montag streckenweise mit Glätte gerechnet werden.

Milde Temperaturen in Nordrhein-Westfalen

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Auch sonst wird es ungemütlich: Ab Anfang der Woche komme ein Regengebiet nach dem anderen nach NRW herein, sagt Meteorologin Jana Beck vom DWD Essen am Sonntag.

Vom Atlantik her ziehe deutlich wärmere Luft heran, die den Menschen am Montag vier Grad und am Dienstag sogar bis zwölf Grad beschere. Die Woche über bleibe es so mild und wechselhaft mit Regen. Die Sonne lasse sich kaum blicken.

Ein ähnliches Bild bietet sich im Rest von Deutschland. Vor allem für Sonntagabend und für die Nacht zum Montag bis in den Vormittag hinein warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vor Glatteis von der Oberpfalz über Thüringen und Nordhessen bis ins südliche Niedersachsen. „Es ist Vorsicht geboten, wenn man dort draußen unterwegs ist", sagt DWD-Meteorologe Marco Manitta. Den Prognosen zufolge wird östlich der Elbe erneut eine strenge Frostnacht erwartet, während die Nacht im Südwesten mit etwas Nieselregen frostfrei verläuft.

Tief "Per" bringt Glatteis

Verantwortlich für das Glatteis sei Tief „Per" mit seinem über dem Seegebiet nördlich von Irland liegenden Kern. Es schaufle milde Atlantikluft langsam nordostwärts. „In diesem Zusammenhang nimmt die Temperatur vor allem in höheren Luftschichten deutlich zu, sodass leichte Niederschläge meist als Regen fallen, die dann auf den gefrorenen Boden treffen und zu gefährlichem Glatteis führen", so der Experte. (anwi/dpa)

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