RegionNRW will Corona-Maßnahmen verschärfen

Regierungschef Hendrik Wüst fordert zügige und bundeseinheitliche Schutzmaßnahmen.

veröffentlicht

Schon am Dienstag soll über schärfere Corona-Maßnahmen in NRW diskutiert werden, meldet die Deutsche Presse-Agentur. - © Symbolfoto: Pixabay
Schon am Dienstag soll über schärfere Corona-Maßnahmen in NRW diskutiert werden, meldet die Deutsche Presse-Agentur. © Symbolfoto: Pixabay

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen bereitet schärfere Corona-Maßnahmen vor. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (DPA) und beruft sich auf Regierungskreise. Schon am Dienstag soll im Kabinett darüber beraten werden.

Gleichzeitig sprach sich der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, NRW-Landeschef Hendrik Wüst, für "zügige und bundeseinheitliche Schutzmaßnahmen aus". Die Lage erfordere geschlossenes Handeln.Die Wissenschaft liefere klare Empfehlungen und die Ausbreitung der Corona-Variante Omikron zeige, dass keine Zeit mehr zu verlieren sei.

Das Virus kenne keine Regierungspause, deswegen brauche es neben wirksamen Maßnahmen in den Ländern auch dringend ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen in zentralen Fragen, sagte Wüst. „Einheitliche Standards für deutliche Kontaktreduzierungen, die Vorbereitung einer allgemeinen Impflicht, das Bereitstellen von Wirtschaftshilfen für mögliche weitere Einschränkungen und die Einrichtung des neuen Krisenstabes beim Bund - all das müssen Bund und Länder dringend gemeinsam besprechen", zitiert ihn die DPA.

Diskussion über Zuschauer im Stadion

Bei den anstehenden Entscheidungen des Landeskabinetts wird es den Informationen zufolge insbesondere um Großveranstaltungen und weitere Orte mit besonderem Infektionsrisiko gehen. In Deutschland hat unter anderem die Debatte Fahrt aufgenommen, ob angesichts steigender Infektionszahlen weiterhin Zuschauer in Sportstadien erlaubt werden sollten.

Zudem wird erwartet, dass das Kabinett auf Vorschlag von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) die Wiedereinführung der Maskenpflicht am Platz im Schulunterricht beschließen wird. Am Dienstagmittag werden Wüst und sein Stellvertreter, Familienminister Joachim Stamp (FDP), über die Ergebnisse informieren.

+++Mit Material der dpa+++

Links zum Thema

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.