RegionKüken-Tötungsverbot trifft den Kreis Gütersloh härter als andere Regionen

In wenigen Wochen ist es verboten, männliche Küken zu töten. Keine Region in Deutschland trifft das härter als den Kreis Gütersloh. “Es ist zu befürchten, dass keine einzige Brüterei überlebt.“

Ludger Osterkamp

Das Gesetz trifft vor allem den Kreis Gütersloh hart, da er eine Hochburg der Geflügelwirtschaft ist. - © Symbolbild Pixabay
Das Gesetz trifft vor allem den Kreis Gütersloh hart, da er eine Hochburg der Geflügelwirtschaft ist. © Symbolbild Pixabay

Gütersloh. Das ab 2022 geltende Tötungsverbot für Küken kostet heimischen Betrieben die Existenz. Schon jetzt haben eine Reihe von Brütereien im Kreis Gütersloh aufgegeben, weitere werden folgen. "Es ist zu befürchten, dass keine einzige Brüterei überlebt", sagt Andreas Westermeyer, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbands. „Das Ärgerliche daran: Das Gesetz bewirkt nichts. Es führt lediglich dazu, dass man das Töten der Küken ins Ausland verlagert."

Jetzt weiterlesen

Schnupper-Angebot

1 € / Monat

im 1. Monat, danach 9,90 € / Monat

  • alle Artikel frei
  • flexibel monatlich kündbar
Besondere Konditionen für Zeitungsabonnenten
Unsere Empfehlung

Jahres-Angebot

99 € / Jahr
  • alle Artikel frei
  • 1 Jahr unbegrenzt lesen

Für Zeitungsabonnenten

5,00 € / Monat
  • alle Artikel frei
  • flexibel monatlich kündbar
  • inklusive Zugriff auf unser ePaper

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus dem Altkreis Halle für Sie recherchiert. Darüber hinaus informieren wir Sie über das Geschehen aus OWL, Deutschland und der Welt.

Weitere Informationen
Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.