BundesligaDauerkarten-Verkauf bei Arminia: Welche Rolle 2G bald spielen könnte

Für die ersten Heimspiele des DSC gab es nur Tagestickets zu kaufen. Nun beginnt der Dauerkartenverkauf. Der DSC behält sich vor, auf die 2G-Regel umzustellen.

Benedikt Riemer, Jannis Klimburg, Björn Vahle

Die Arminia-Fans können sich bald eine Dauerkarte zulegen. - © Wolfgang Rudolf
Die Arminia-Fans können sich bald eine Dauerkarte zulegen. © Wolfgang Rudolf

Bielefeld. Bei den bisherigen drei Bundesliga-Heimspielen durften jeweils 13.750 Zuschauer in die Schüco-Arena. Alle drei Partien waren ausverkauft. Bisher konnten Fans ausschließlich Tageskarten erwerben. Am Mittwochabend veröffentlichte der DSC nun den endgültigen Fahrplan für den Dauerkartenverkauf.

Die wichtigsten Informationen im Überblick: In Phase eins können vom 5. bis zum 10. Oktober alle Dauerkarteninhaber ihre Reservierung nutzen, am 11. und 12. Oktober findet dann der freie Verkauf für alle Mitglieder statt und abschließend steht am 13. und 14. Oktober ein Kontingent für den freien Verkauf zur Verfügung. "In der Woche vor dem BVB-Heimspiel (23. Oktober) werden die Dauerkarten postalisch zugestellt", heißt es in einer Mitteilung von Arminia Bielefeld.

Der Mitteilung des DSC zufolge wird die Dauerkarte der aktuellen Spielzeit im Verhältnis zum Angebot 2020/21 mit Erstattungsanspruch (Variante 1) nicht teurer. "Jeder Block bleibt in der Preiskategorie des letzten Jahres", heißt es in der Mitteilung. "Im letzten Sommer beinhaltete die Dauerkarte 17 Spiele, der neue Preis gilt für 13 verbleibende Partien." Mitglieder erhalten weiterhin einen Rabatt von 25 Euro pro Dauerkarte.

3G-Nachweis bleibt bestehen

Außerdem wichtig: Vor dem Beginn der Rückrunde gibt es voraussichtlich eine zweite Möglichkeit, Dauerkarten für die Saison 2021/22 zu kaufen. Wer dann weiterhin verzichtet, behält als Dauerkarteninhaber der letzten Saison (2020/21) trotzdem das Vorkaufsrecht und deinen bisherigen Platz für die nächste Spielzeit 2022/23.

Wie bislang auch muss an jedem Spieltag ein 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) erbracht werden. "Eine einmalige Prüfung vor dem Kauf der Dauerkarte reicht nicht aus", heißt es weiter in der Mitteilung des Vereins.

Kommt bald die 2G-Regel?

Zudem behält es sich der DSC vor, auf die 2G-Variante umzustellen, wenn damit eine größere Kapazität erreicht werden könnte. "Dauerkarteninhaber, die weder geimpft noch genesen sind, können in diesem Fall ihre Dauerkarte zurückgeben, und der Kaufpreis wird anteilig nach bereits ausgetragenen Spielen berechnet zurückgezahlt."

Das könnte bereits recht bald der Fall sein. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kündigte am Mittwoch eine knappe Stunde vor Arminias Mitteilung an, dass es bald weitere Lockerungen geben werde. Bereits ab 1. Oktober würden mehr Zuschauer bei Großveranstaltungen zugelassen, allerdings nur auf den Sitzplätzen, nicht auf den Stehplätzen. Das beträfe auch Stadien. Was es genau für die erlaubte Zuschauerzahl in der Schüco-Arena bedeutet, ist aber noch unklar.

In anderen Bundesländern dürfen Stadien grundsätzlich bereits wieder voll ausgelastet werden, wenn nur Geimpfte und Genesene zugelassen werden, unter anderem in Bremen und Hamburg. Der Hamburger SV hat deshalb am Mittwoch bereits entschieden, auf die 2G-Regel umzustellen. Die Stehplätze auf der Nordtribüne werden wieder geöffnet, Mindestabstände, Alkoholverbot und Maskenpflicht werden aufgehoben, teilte der Verein mit. Ob der HSV tatsächlich als erster Fußball-Klub in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie wieder die volle Stadionkapazität ausschöpfen wird, ließ er offen.

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