GüterslohAus diesem Grund wird Sonntag die wohl längste Wahlnacht aller Zeiten

Die Zuverlässigkeit der Wahlprognosen gerät deutlich ins Wanken. Machen wir es den Wählerinnen und Wählern mit der Briefwahl zu bequem? Die Parteien müssen zittern. Ein Kommentar.

Jeanette Salzmann

Die rekordverdächtige Zahl der Briefwählerinnen und Briefwähler verspricht Hochspannung bis zum Schluss. - © Irja Most
Die rekordverdächtige Zahl der Briefwählerinnen und Briefwähler verspricht Hochspannung bis zum Schluss. © Irja Most

Stellen Sie sich vor, das Telefon klingelt und jemand Fremdes bittet Sie, an einer Wahlumfrage teilzunehmen. Machen Sie mit? Die Netten unter uns legen nicht einfach auf, sondern sagen wenigstens so etwas wie „keine Zeit, ich muss mein Kind abholen." Kein leichter Job für die Wahlforscher, die Teilnahmebereitschaft in Deutschland sinkt. Für die USA ist das recht gut erforscht, eines der bekanntesten Umfrageinstitute, Gallup, konnte 1997 noch 28 Prozent der zufällig ausgewählten Leute befragen, 2017 nur noch 7 Prozent. Alle anderen waren nicht zu erreichen oder hatten keine Lust.

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