GüterslohCorona verstärkt Drogenprobleme bei Suchtkranken im Kreis Gütersloh

Die Suchthilfe der Caritas führte im vergangenen Jahr mehr als 2.200 Beratungsgespräche. Die Intensität des Drogenkonsums sei stark gestiegen.

Anja Hustert

Die Drogenhilfe beobachtet, dass junge Cannabis-Konsumenten verstärkt auch zu synthetischen Drogen greifen. - © picture alliance / photothek
Die Drogenhilfe beobachtet, dass junge Cannabis-Konsumenten verstärkt auch zu synthetischen Drogen greifen. © picture alliance / photothek

Gütersloh. Für Menschen mit Sucht- und Drogenproblemen ist die Pandemie eine schwere Zeit. Die vielgenutzte Formulierung, dass die Corona-Krise wie ein Brennglas wirke, trifft auch auf Abhängige zu, weiß Peter Köching, Leiter des Fachbereichs Sucht- und Drogenhilfe bei der Caritas im Kreis Gütersloh. „Dort wo Menschen in Sorge sind und einsam, versuchen sie zu kompensieren. Und nicht jeder findet konstruktive Möglichkeiten", sagt er. Die Intensität des Drogenkonsums sei stark gestiegen, Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit hätten noch häufiger zur Flasche gegriffen.

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