RegionImpfgegner nutzen Schreiben von Ärzten als Beleg für Verschwörungs-Mythen

Drei Ärzte informieren ihre Kollegen über mögliche Impfreaktionen in einem Pflegeheim in Oberhausen. In der Folge nutzen Querdenker die Schreiben als Beleg für ihre kruden Theorien.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Vor allem Senioren nutzen in NRW das Angebot der Auffrischungsimpfungen. - © picture alliance
Vor allem Senioren nutzen in NRW das Angebot der Auffrischungsimpfungen. © picture alliance

Düsseldorf/Oberhausen. Am 1. September werden in einem Pflegeheim in Oberhausen 89 Bewohner zum dritten Mal gegen das Coronavirus geimpft. In den Tagen danach klagen neun der Senioren über gesundheitliche Reaktionen, zwei von ihnen müssen reanimiert werden. Drei Mediziner, die sich für die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein engagieren, informieren ihre Kollegen in Mönchengladbach und Mülheim an der Ruhr in der darauffolgenden Woche über die Vorfälle. Diese Schreiben, die der Redaktion vorliegen, nutzen Impfgegner nun, um gegen die gesamte Impfkampagne zu agitieren. Das steckt dahinter:

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