HausmittelFünf Tipps gegen lästige Sommergerüche

Der Sommer riecht nicht nur blumig und sonnig, sondern manchmal auch unangenehm: Sei es der stinkende Müll, der gärende Kompost oder die Kleidung. Dagegen helfen einfache Hausmittel.

Wiebke Wellnitz

So mancher Geruch scheint im Sommer intensiver zu sein. So bleibt oft der Schweißgeruch nach dem Sport in Textilien, obwohl das Shirt frisch gewaschen ist. Wir verraten Ihnen, was Sie dagegen tun können. - © CC0 Pixabay
So mancher Geruch scheint im Sommer intensiver zu sein. So bleibt oft der Schweißgeruch nach dem Sport in Textilien, obwohl das Shirt frisch gewaschen ist. Wir verraten Ihnen, was Sie dagegen tun können. © CC0 Pixabay

Bielefeld. Eigentlich war die Wäsche frisch gewaschen, doch nach kürzester Zeit riecht sie nicht mehr frisch - und zwar auch ohne Schwitzen. Was dagegen und gegen viele andere unangenehme Sommergerüche hilft, zeigen die folgenden Tipps.

Stinkende Wäsche

Wird es heißer, schwitzt man mehr. Manche Textilien vertragen das nicht gut und riechen auch nach dem Waschgang schnell wieder unangenehm. Woran liegt das? Bei Wäschegängen unter 60 Grad werden nicht alle Bakterien abgetötet. Falls es die Wäsche zulässt, sollte sie also einmal heißer gewaschen werden, empfiehlt die Neue Züricher Zeitung (NZZ).

Wenn das nicht geht, helfen Hausmittel wie Essig. Im Verhältnis 1:4 mit Wasser gemischt, kann die Kleidung eingeweicht werden und erst dann in die Waschmaschine gesteckt werden. Gleiches funktioniert bei heller Wäsche auch mit Zitronensäure (4 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) oder Natron (1-2 Esslöffel auf 10 Liter). Dann ist nicht nur die Wäsche wieder frisch, sondern auch der Grauschleier weg, so die NZZ.

Fruchtfliegen

Vor allem an schwülen Sommertagen sind die Fruchtfliegen eine Plage. Bereits beim Einkauf holt man sich die winzigen Insekten ins Haus, da auf dem Obst bereits Eier der Fliegen sitzen und nur schlüpfen müssen. Doch auch dagegen gibt es Hausmittel.

Zum einen sollte der Biomüll regelmäßig geleert werden, zum anderen ist die sorgfältige Reinigung von Arbeitsflächen und Gläsern mit Saft-, Bier- oder Weinresten wichtig. Auch Fruchtfliegenfallen können helfen.

Zimmerpflanzen

Hat man die Fruchtfliegen im Griff und den Biomüll auch täglich geleert, können noch Zimmerpflanzen für einen muffigen Geruch sorgen. Denn: Sie brauchen zwar mehr Wasser als sonst, vor allem, wenn sie am sonnigen Fenster stehen, aber zu viel des Guten lässt ein Biotop im Blumentopf entstehen. Deshalb vor dem Gießen den Finger in die Erde stecken und überprüfen, ob die Pflanze wirklich wieder Wasser braucht.

Stinkende Mülltonnen

Nicht nur man selbst kommt im Sommer ins Schwitzen, sondern auch die Mülltonnen - und das stinkt gewaltig. Deshalb macht es besonders in der heißen Jahreszeit Sinn, die Tonne regelmäßig zu reinigen. Dafür sollte zunächst der grobe Schmutz mit einem Gartenschlauch entfernt werden, empfiehlt die ARD. Danach sollte mit lauwarmen Wasser und einem Neutralreiniger die Tonne ausgespült und ausgebürstet werden.

Um dann Gerüche zu entfernen, helfen vier bis sechs Esslöffel Natron, die mit einer Bürste im Innenraum verteilt werden können. Nach nochmaligem Ausspülen muss die Tonne dann nur noch gut trocknen, bis sie wieder genutzt werden kann.

Dreckiger Grill

Verkohlte Reste auf dem Grill können auf der Terrasse oder auf dem Balkon ziemlich stinken. Dabei können diese mit einfachen Mitteln leicht entfernt werden. Ist er Grill noch heiß, kann man mit einer aufgeschnittenen Zwiebel über den Rost reiben. Das löst die Verkrustungen, so die NZZ.

Auch mit einer Zitrone kann der Rost eingerieben werden. Wichtig ist dabei: Etwas einwirken lassen. Denn die Säure muss die Krusten erst auflösen.

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