RegionZu früh gefreut: Übermittlungsproblem an das LZG – Inzidenz bleibt über 10

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Gütersloh. Wer morgens routinemäßig die Internetseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder des landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) aufgeschlagen hatte, konnte am Mittwoch zunächst Hoffnung schöpfen: Null neue Fälle, eine Inzidenz unter 10. Auch wir hatten die gute Nachricht schon verkündet. Doch diese Zahlen stimmen nicht. Es gibt seit zwei Tagen ein Übermittlungsproblem, teilt Kreis-Pressesprecher Jan Focken mit: Es wird daran gearbeitet, das Problem zu lösen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand Mittwoch, 21. Juli, (0 Uhr) 20.102 (20. Juli: 20.095) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 7 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. 19.715 (19.711) Personen gelten als genesen und 68 (65) als noch infiziert.

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Zum Vergrößern bitte anklicken. (© Kreis Gütersloh)

Die COVID-19-Fälle der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 21. Juli laut Datenbank des Kreises Gütersloh 11,0 (20. Juli RKI: 10,4).

Am heutigen Mittwoch liegt der Inzidenzwert des Kreises Gütersloh damit am sechsten Tag in Folge über 10. Das bedeutet: Wenn der Inzidenzwert bis Freitag, also acht Tage in Folge über diesem Schwellenwert bleibt, würde am übernächsten Tag, also in diesem Fall Sonntag, wieder die Inzidenzstufe 1 in Kraft treten.

Welche Veränderungen dies bedeutet, lesen Sie hier.

Von den aktuell 68 noch infizierten Personen befinden sich 67 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser wird derzeit 1 Patient (3) stationär behandelt. Seit Beginn der Pandemie sind 319 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

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