GüterslohKampf gegen beliebte Heckenpflanze - erste Stadt verbietet sie bereits

Kirschlorbeer ist bei Haus- und Gartenbesitzern beliebt. Naturschützer würden die giftige Pflanze jedoch am liebsten verbieten lassen. Eine Stadt im Kreis Gütersloh hat bereits einen Vorstoß gemacht.

Anja Hustert

Eine Hecke aus Kirschlorbeer - ökologisch wertlos und dazu noch hochgiftig. - © Andreas Frücht
Eine Hecke aus Kirschlorbeer - ökologisch wertlos und dazu noch hochgiftig. © Andreas Frücht

Gütersloh. „Wer Kirschlorbeerhecken pflanzt, begeht ein Verbrechen an der Natur. "Diese drastische Aussage stammt von Sönke Hofmann, Geschäftsführer des Naturschutzbundes (NABU) in Bremen. Selbst eine Betonmauer sei ökologisch wertvoller – auf der würden mit der Zeit wenigstens Flechten und Moose wachsen. Der NABU warnt seit Jahren vor der „hochgiftigen, ökologischen Pest". Dennoch ziert die immergrüne Pflanze mit den festen Blättern gerade in Neubaugebieten die Gartenbegrenzungen – auch im Kreis Gütersloh.

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