RegionDrohkulisse: Tönnies bringt Kritiker aus dem Kreis Gütersloh vor Gericht

Einmal mehr geht das Unternehmen Tönnies gegen missliebige Kritiker juristisch vor. Und das nicht zum ersten Mal. Diesmal ist es Caritas-Vorstand Volker Brüggerjürgen, den das Unternehmen vor Gericht bringt.

Jeanette Salzmann

Volker Brüggenjürgen ist ein gefragter Interviewpartner. Deutschlands größte Fernsehsender und Nachrichtenmagazine wollen O-Töne des 57-Jährigen zur Situation der Werkvertragsarbeiter. - © Nicole Donath
Volker Brüggenjürgen ist ein gefragter Interviewpartner. Deutschlands größte Fernsehsender und Nachrichtenmagazine wollen O-Töne des 57-Jährigen zur Situation der Werkvertragsarbeiter. © Nicole Donath

Kreis Gütersloh. Es tut nicht gut, sich mit Tönnies anzulegen. In Rheda-Wiedenbrück weiß man das schon lange. Man hält besser den Mund und schweigt. Wer diesen Rat nicht beherzigt und Kritik am Konzern offen formuliert, dem ist meistens nur noch mit einem guten Anwalt zu helfen. Wenn überhaupt. Agenda Cutting nennt sich die Disziplin, ein unerwünschtes Thema wieder zum Verschwinden, also von der medialen Agenda zu bekommen. Das geht am besten, indem man lautstarke Kritiker mundtot macht, damit sie Ruhe geben und dem Unternehmen nicht länger im Wege stehen.

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