RegionStart im Impfzentrum verschoben - Lieferengpass betrifft auch Krankenhäuser

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Symbolbild - © CC0 Pixabay (Elchinator)
Symbolbild © CC0 Pixabay (Elchinator)

Kreis Gütersloh. Aufgrund von Lieferengpässen beim Hersteller hat das NRW-Gesundheitsministerium eine Änderung des Impfplans angeordnet. Priorität sollen jetzt die notwendigen Zweitimpfungen in den Pflegeeinrichtungen haben. Für Erstimpfungen etwa in Krankenhäusern werde man bis Monatsende keine Bestellungen annehmen, informiert die Kreisverwaltung.

Wie das NRW-Gesundheitsministerium ankündigte, verschiebt sich dadurch der Start der Impfkampagne in den 53 Impfzentren im Land. Ursprünglich sollten die 80-Jährigen ab Anfang Februar geimpft werden, jetzt startet der Betrieb des Impfzentrums Kreis Gütersloh später, voraussichtlich am 8. Februar, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung.

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Briefe mit falschem Datum unterwegs

In dem Brief, der dieser Tage an die über 80-jährigen Personen im Kreis Gütersloh verschickt wird, ist noch die Rede vom Start am 1. Februar. "Dieses Datum ist nach der jüngsten Ankündigung des Landes also falsch", stellt der Kreis Gütersloh jetzt klar. "Da die knapp 26.000 Briefe bereits gedruckt sind, ließ sich das Datum nicht mehr korrigieren. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit"

Ausgefallen sei auch die für den Mittwoch, 20. Januar, angekündigte Lieferung von rund 1.800 Impfdosen für zwei Krankenhäuser im Kreis Gütersloh, das LWL-Klinikum und das Sankt Elisabeth Hospital. Dr. Heinrich Michael Hanraths, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, konnte dem Sankt Elisabeth Hospital dennoch 180 Impfdosen für den Impfstart zukommen lassen: Das Städtische Klinikum Gütersloh war am Dienstag ebenso wie das Sankt Vinzenz Hospital in Rheda-Wiedenbrück beliefert worden und hatte der Umverteilung zugestimmt. Auch das Sankt Vinzenz Hospital wird dem LWL Klinikum Impfdosen abtreten.

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