RegionVier der fünf bestätigten Coronavirus-Fälle kommen aus Verl

Mit dem Coronavirus haben sich im Kreis Gütersloh fünf Menschen angesteckt. Vier der Betroffenen kommen aus Verl.

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Symbolbild - © CC0 Pixabay
Symbolbild © CC0 Pixabay

Kreis Gütersloh (HK). Fünf Menschen aus dem Kreis Gütersloh haben sich mit dem Coronavirus infiziert, wie die Kreisverwaltung am Dienstagabend bekannt gab. Vier der bestätigten Fälle stammen aus Verl, wie die Stadt auf ihrer Homepage am Mittwoch veröffentlichte.

Alle Betroffenen waren demnach aus Österreich zurückgekehrt und hätten sich direkt nach ihrer Rückkehr am vergangenen Wochenende in häusliche Isolierung begeben, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Die fünfte Person war aus Italien zurückgekehrt. Hierzu liegen bisher keine weiteren Angaben vor. Der Kreis Gütersloh wollte aus Datenschutzgründen zunächst keine Angaben zu den Erkrankten machen.

Nach Auskunft des Kreises Gütersloh zeigten die Betroffenen keine oder nur geringe grippale Symptome. „Durch das umsichtige und verantwortliche Verhalten der Betroffenen ist es derzeit nicht erforderlich, weitere Maßnahmen zu ergreifen, die über die Ermittlung, Information und Beratung der Kontaktperson hinaus gehen", erklärten Dezernent Thomas Kuhlbusch und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Anne Bunte.

Einschränkungen im öffentlichen Leben

Auf der eigens auf der Seite eingerichteten Seite will die Stadt Verl weitere Informationen im Laufe des Tages veröffentlichen. Denn Bürgermeister Michael Esken sei es jetzt wichtig, "dass wir offen und damit transparent mit dem Thema umgehen", heißt es in einem Beitrag im sozialen Netzwerk Facebook. So solle Falschmeldungen in den digitalen Medien vorgebeugt werden. Das städtische Leben werde an einigen Punkten eingeschränkt werden müssen, um eine Ausbreitung zu verlangsamen und die Menschen, die besonders gefährdet seien, zu schützen.

Keine städtische, öffentliche Veranstaltung könne so wichtig sein, dass diese nicht verschoben werden könnte. "Es ist also keineswegs angezeigt, jetzt in Hektik zu verfallen, sondern besonnen zu agieren", heißt es weiter in dem Beitrag.

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