Fliegerbombe am Brackweder Frölenberg erfolgreich entschärft

Im Umkreis von 250 Metern um den Fundort der Bombe Am Frölenberg 23 waren alle Häuser sicherheitshalber geräumtworden. Auch das oberhalb liegende Waldgebiet.

Susanne Lahr

In Bielefeld-Brackwede ist eine Bombe gefunden worden, am Nachmittag wurde sie entschärft.. - © Symbolfoto Christian Mathiesen
In Bielefeld-Brackwede ist eine Bombe gefunden worden, am Nachmittag wurde sie entschärft.. (© Symbolfoto Christian Mathiesen)

Bielefeld. Um 18.48 kam die Entwarnung. Die Fliegerbombe am Frölenberg 23 in Bielefeld, die vermutlich aus dem Angriff vom 3. März 1945 stammte, ist erfolgreich entschärft worden. Zuvor mussten 400 Menschen aus ihren Häusern evakuiert werden. insgesamt waren dabei 144 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Behörden, ASB, DRK und JUH im Einsatz. Elf Anwohner, die pflegebedürftig sind, wurden durch Krankentransporte aus dem Gebiet gefahren.

Um 18.08 Uhr hatte die Feuerwehr gemeldet, dass das Wohngebiet geräumt sei, knapp zehn Minuten später begann die Entschärfung. Die amerikanische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg war im Vorfeld von geplanten Bauarbeiten entdeckt worden.

Die Bombe hatte eine Sprengkraft von 250 Kilo und musste laut Aussage des Kampfmittelräumdienstes umgehend entschärft werden. Die Evakuierung der Nachbarschaft begann um 16 Uhr. Für alle, die nicht bei Freunden, Nachbarn oder Familie unterkommen konnten, wurde ein Shuttleservice ins Bezirksamt Brackwede eingerichtet.

Gisela Bokermann, Pressesprecherin der Stadt Bielefeld, erklärte, dass im Umkreis von 250 Metern um den Fundort der Bombe Am Frölenberg 23 alle Häuser sicherheitshalber geräumt wurden. Das betraf auch das oberhalb liegende Waldgebiet Am Frölenberg. Dort wurden Wanderwege abgesperrt.

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